Mit Geld umgehen zu können, ist wichtig. Ausgaben einschätzen, Einnahmen berechnen – zum verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen zählen viele Faktoren. Um die jüngere Generation spielerisch mit dem Thema Geld in Kontakt zu bringen, gibt es viele Wege. Wir haben ein paar sinnvolle Tipps für Sie zusammengestellt.

Pädagogisch betrachtet ist Taschengeld sehr sinnvoll, einen Rechtsanspruch darauf haben Kinder aber nicht. Möchte man seinem Nachwuchs allerdings Verantwortung beibringen, so ist es von großem Vorteil, seine Nachkommen in gewisse finanzielle Entscheidungen mit einzubeziehen und einige Freiheiten zu gewähren.
1. Altersgerechtes Taschengeld zur freien Verfügung
Vergleichen Sie Ratgeber in Bezug auf die Höhe, fragen Sie auch bei befreundeten Eltern nach. Kinder sprechen miteinander, achten Sie hierbei darauf, dass der Betrag Ihres Kindes nicht übermäßig von dem der anderen abweicht, so vermeiden Sie Stress und Diskussionen.
Überlassen Sie Ihrem Kind auch mal ganz die Entscheidung, wofür es sein Geld ausgeben möchte. Natürlich können Sie den Kauf hilfsbereit vorher hinterfragen, aber auch ein Fehlkauf kann für einen kleinen Menschen eine gute Lektion sein, mit dem eigenen Geld vorsorglicher umzugehen.
2. Geben Sie die Möglichkeit, Geld zu verdienen
Auch wenn Ihr Kind noch nicht befugt ist, einen Minijob anzunehmen, können Sie zeigen, dass Geldverdienen Spaß machen kann. Beispiele hierfür sind Flohmärkte, ein kleiner Kuchenstand an der Straße oder das Helfen bei der Gartenarbeit. Zeigen Sie, dass es sich lohnt, fleißig zu sein und auf Wünsche hinzuarbeiten. Belohnen Sie außerordentliches Engagement oder Fleiß auch mal mit einem Bonus, um einen Ansporn zu bieten.
3. Eröffnen Sie ein Kinderkonto
Viele Geldinstitutionen bieten bereits für Kinder und junge Erwachsene spezielle Sparkonten an. Sie werden sehen, dass Ihr Kind sicherlich sehr stolz ist, das Ersparte zur Bank zu bringen – denn solche Handlungen tätigen normalerweise sonst nur die Erwachsenen.
4. Geben Sie Beispiele
Um gewisse Dinge verstehen zu können, benötigen wir Menschen Vergleiche. Wir brauchen Beispiele, um Relationen zu begreifen und uns über Summen oder Werte bewusst zu werden. Erklären Sie Ihrem Nachwuchs anschaulich, was teuer bedeutet, um auch ein Nein besser nachvollziehen zu können.
5. Zeigen Sie Dankbarkeit
Ein besonders wichtiger Faktor, in Bezug auf den richtigen Umgang mit Geld, ist Wertschätzung. Für manche Haushalte mögen bestimmte Ausgaben alltäglich und normal sein, für andere Familien sind diese Summen die Ausnahme. Zeigen Sie Ihrem Kind neben dem bewussten Umgang mit Finanzen auch, was es bedeutet, unnötige Ausgaben einzuschätzen und dass es anderen Menschen vielleicht nicht so gut geht, wie einem selbst.
TASCHENGELDTIPP

Im Alter von 4 bis 9 Jahren wird ein wöchentliches Taschengeld empfohlen.
Ab 10 Jahren eher ein monatlicher Betrag fürs Kind.


 

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