Wahre Qualität gerät niemals aus der Mode. Während die alten Schmuckstücke des Kleiderschranks 2019 wieder total im Trend liegen, hat sich auch im Haushalt eins über Jahrhunderte durchgesetzt. Öfen und Kamine sind auch bei den Hamburger Haushalten richtig angesagt, das ist kein Geheimnis. Sie spenden Wärme und stehen für Gemütlichkeit, doch was hat sich im Laufe der Zeit eigentlich verändert?

Wärme, Romantik, dekorative Flammen. Viele Haushalte haben mittlerweile eine eigene Feuerstelle – oder sie sehnen sich danach. Der Kaminofen, auch Schwedenofen oder Specksteinofen genannt, ist für viele der Einstieg ins Feuererlebnis. Heutzutage ist es nicht mehr üblich, mit Holz zu heizen, doch dieses Feuer ist für viele ein großer Herzenswunsch. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind von modernen Stahlöfen bis hin zum Kaminofen mit Keramikverkleidung so vielfältig, dass für jeden Geschmack oder Stil etwas dabei ist. Die Designvielfalt lässt keine Wünsche offen.
Die Erfindung des Kamins geht auf das Mittelalter zurück, wobei dies nicht der absoluten Wahrheit entspricht, denn Kamine gab es schon viel früher in unserer Geschichte. Bereits die Römer besaßen in ihren Badeanstalten erfolgreich gebaute Kamine.
Im Mittelalter lebten die Menschen meist in Holzhütten, nachts wurde es kalt und zugig. Um die Räume warm zu halten, wurde durch eine offene Feuerstelle in der Mitte des Hauses Wärme produziert.  Von Brandschutz oder gesundheitlichen Aspekten kann keine Rede sein, denn der Rauch zog quer durch den Raum und konnte nur durch ein kleines Loch im Dach entweichen. Praktisch wurde dieses Loch auch gleichzeitig zum Räuchern von Lebensmitteln genutzt.
Wann wurde der Kamin zu dem, was wir heute kennen?
Eines Tages wurde das offene Feuer in den Seitenbereich verlagert, die Wände mit Steinen verkleidet und ein Rauchabzug kam hinzu. Somit konnte die Wärme besser im Raum gespeichert werden, die Hütte wurde  isoliert und auch die Brandgefahr sank. Die Urform des offenen Kamins war geboren, leider ist ein genauer Zeitpunkt dieser Entstehung nicht bekannt.
Auch heute noch werden offene Kamine oder Öfen zum Kochen verwendet, doch in erster Linie dienen sie in modernen Häusern zur Produktion von Wärme oder gerne auch als Dekoration und Aufwertung der Räumlichkeiten. Dem Design ist mittlerweile kaum noch eine Grenze gesetzt, ob Kachelofen, Kaminofen oder ein Gaskamin, Hersteller bieten eine große Angebotsvielfalt.
Ein hochwertiger Ofen kann eine nachhaltige und umweltschonende Variante des Heizens und eine wertvolle und kostensparende Ergänzung zur klassischen Heizung sein. Wärme, Geborgenheit und Emotionen. Eine Feuerquelle im eigenen Heim bietet für viele ein ganz neues Feuererlebnis und einen großen Funken Lebensqualität. 

 


 

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