Grünes Licht für den E-Scooter! Wer gerne reist kennt sie bereist aus Barcelona, Wien oder Paris. Mit großer Verspätung haben es endlich auch deutsche Politiker geschafft, der Nutzung von E-Rollern zuzustimmen. Schon bald können wir auch in Hamburg ganz legal mit den kleinen Fahrzeugen dazu beitragen, dass die Staus weniger werden. Auch Martin Bill, Carsten Ovens und Dorothee Martin sind begeistert.

Doch was ist das? Sie verbieten uns auf dem Bürgersteig zu fahren! Da es im Alstertal und in den Walddörfern kaum intakte Radwege gibt – oder eben vielfach nur solche – auf denen man mit den Rollern stürzen würde, sollen wir – halten Sie sich fest – auf der Straße fahren! Mit einem kleinen Roller mitten hinein in den gefährlichen Autoverkehr, genau dort, wo schon jetzt zunehmend Menschen schwer oder sogar tödlich verunglücken! Wollen Sie uns in den Tod schicken? Ja, sagen bereits Experten, das werde das Ergebnis sein. Da sie uns nicht zutrauen, etwas langsamer auf Gehwegen zu fahren, wenn viele Menschen unterwegs sind, schicken Sie uns auf die Straße!

Und wird der HVV die kleinen Flitzer transportieren? Die Idee ist gut: Schnell mit dem E-Roller zum Bus oder zur Bahn, um PR-Parkgebühren zu sparen, dann weiter mit der Bahn in die Stadt und das letzte Stück wieder mit dem eScooter zum Büro? Es wäre eine prima Kombination von E-Mobilität und ÖPNV. Bitter nur: Die HVV-Website kennt den Begriff noch gar nicht. „E-Scooter“ sind dort Fahrzeuge, die überwiegend von Menschen genutzt werden, deren Bewegung stark beeinflusst ist (Rollstuhlfahrer). Also was nun? Wird der E-Roller befördert?

Schreiben Sie uns auf redaktion@alster-net.de.

 


 

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