Wer den Fahrradweg im unteren Teil der Alten Landstraße Richtung Poppenbüttel fährt, hat nichts zu lachen. Schlechter geht kaum!

Und dabei will Hamburg doch Fahrradstadt sein. Deswegen ist in diesem Zusammenhang „eine gut ausgebaute und ganzjährig sicher befahrbare Radverkehrsinfrastruktur“ nur eines der Ziele des Hamburger Senats. Die Stadt gibt dafür, unter anderem für 14 geplante Velo-Routen viel Geld aus. Gut so. Aber hoffentlich vergisst sie das Alstertal und die Walddörfer nicht. Am Brombeerweg/Alte Landstraße  wechselt gefühlt alle 15 Meter der Belag – Teer, kleine und große Pflastersteine, Sand. Es rumpelt und holpert. Denn eine ebene Fläche auf den Belägen ist eine Ausnahme! Ach ja, „Gullideckel“ gibt es auch auf dem Radweg. Wer hat sich das denn bitte ausgedacht? Der Fußweg mit seinen teils schiefen Gehwegplatten ist keine Alternative.

Bleibt nur die Straße, auf der einige Fahrer mit der Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h nicht so genau nehmen. Keine gute Alternative. Was passiert eigentlich, wenn es mehr E-Mobilität gibt, bei Rädern und Rollern. Für beide ist der Radweg schon mal gar nichts! Für erstere zu rumpelig, für letztere viel zu gefährlich.

Im Teil oberen Teil der Alten Landstraße zwischen Emekesweg und Ring 3 gibt es auf einem kurzen Stück einen feinen Radweg auf der Straße. Prima. Aber was nützt Flickwerk? Es macht einfach keinen Spaß an auf dem Brombeerweg und der unteren Alten Landstraße Rad zu fahren. So bekommen wir nicht mehr Leute auf das umweltfreundliche Rad – schämt euch, Stadt und Politik!

Und das ist nur ein Radweg im Alstertal! Was erlebt ihr beim Radfahren? Zufrieden? Verärgert? Wir wollen es wissen! Schreibt uns eure Erfahrungen auf, an redaktion@alster-net.de

Klassiker: Viel Platz auf vier Spuren für Autofahrer, schmalspurig und auch noch bewachsen für Fahrradfahrer und ein bisschen Platz für Fußgänger. Foto: MVH/Kai Wehl

 


 

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