Der  Senat hat zu Ehren der 2016 verstorbenen Volksdorferin Annemarie Dose einen Preis für innovative soziale Projekte ins Leben gerufen. Die Bewerbungsfrist wurde gerade bis zum 15. Juni verlängert.

Die neue Ehrung möchte vor allem junge Initiativen auszeichnen, die durch ihr  Engagement in herausragender Weise dazu beitragen, das Leben in Hamburg nachhaltig zu verbessern. Gemeinnützige und neue Projekte aus Hamburg, die nach dem 1. Januar 2016 gestartet sind, können vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben.

Das Preisgeld setzt sich zusammen aus je 1.500 Euro für zwei einzelne Personen und 5.000 Euro für gemeinnützige Initiativen, die durch ihr freiwilliges Engagement das Zusammenleben in Hamburg in herausragender Weise aktiv mitgestalten. Das Preisgeld wird so zugleich ein Investment in das freiwillige Engagement – beispielsweise in Form von Fortbildungen oder einer Anschubfinanzierung für ein Start-Up-Projekt.

Der nach der Gründerin der Hamburger Tafel benannte Annemarie-Dose-Preis steht für das tatkräftige Motto der Hamburger Deern: „Ärmel hochkrempeln und machen“. In diesem Sinne wird eine siebenköpfige Jury unter dem Vorsitz von Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard entscheiden, welche sozialen Projekte am Geburtstag der verstorbenen Namensgeberin, am 29. August 2019, erstmals mit dem Annemarie-Dose-Preis ausgezeichnet werden. Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular: https://www.hamburg.de/annemarie-dose-preis/

 

Die Volksdorferin Annemarie „Ami“ Dose (29.08.1928 – 28.04.2016) hat sich vorbildlich für von ihr 1994 gegründete Hamburger Tafel (die dritte Tafel in Deutschland) eingesetzt.  Foto: Kai Wehl

 


 

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