Eine erfolgreiche Torjägerin verlässt den Norden: Die Juniorennationalspielerin Christin Meyer (18) wechselt vom Regionalligisten Walddörfer SV zum gerade in die 1. Bundesliga aufgestiegenen FF USV Jena.

Trotz ihrer gerade 18 Jahre hat die Fußballerin schon einiges auf dem Platz erlebt: Los ging es für die Stürmerin beim SV Rugenbergen vor den Toren der Stadt. Über den Eimsbütteler TV,   HSV-Jugendmannschaften und den SV Halstenbek-Rellingen (Landesliga) schaffte sie in der Saison 2015/16 beim SV Henstedt-Ulzburg den Sprung in die 2. Bundesliga. Dort lief Meyer in zwei Spielzeiten 41 Mal auf und erzielte 11 Tore. Nach dem Abstieg des SVHU im vergangenen Jahr wechselte sie zum Liga-Konkurrenten Walddörfer SV und legte eine super Saison hin. Mit 17 Toren (nur eine Spielerin aus der Regionalliga Nord traf mit 19 Toren häufiger) hatte sie großen Anteil daran, dass die Walddörferinnen in der Abschlusstabelle hinter dem SV Werder Bremen II den zweiten Platz belegten! Das bedeutete zur Freude aller Beteiligten  gleichzeitig die Qualifikation für den DFB-Pokal! Die erste Hauptrunde wird am 3. und 4. August ausgetragen, Auslosung ist am 11. Juli.

Nun also Bundesliga beim Frauenfußball Universitätssportverein Jena e. V.! Ein bisschen Erfahrung hat sie diesbezüglich schon. In der Saison 2014/15 lief sie 6 Mal für die U17 des HSV in der Bundesliga Nord/Nordost auf und traf 3 Mal! Und Jena kennt sie auch schon, denn sie spielte mit der U17 des HSV und Henstedt-Ulzburg jeweils 1 Mal in Thüringen gegen den FF USV Jena.

Bevor Christin Meyer nun in dessen Trikot die in die kommende Bundesligasaison am 3. Augustwochenende startet, erwartet sie noch ein echtes Highlight: die U19-Europameisterschaft in Schottland (16. bis 28. Juli). Alstertalplus.de drückt die Daumen für viele Einsätze dort und anschließend jede Menge Tore an der Saale.

Im nächsten ALSTERTAL MAGAZIN gibt es ein Interview mit der jungen Offensivspielerin.

Christin Meyer trägt seit kurzem das Trikot des  Frauenfußball Universitätssportverein Jena e. V. Foto: Hannes Seifert

 


 

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