Der Streit zwischen zwei Familien eskalierte am Montagabend derart, dass die Polizei anrücken musste. Zwei Haupttäter wurden festgenommen, es gab drei Leichtverletzte.

Mit neun Funkstreifenwagen musste die Polizei zu einem Einsatz in einer Flüchtlingsunterkunft in Bergstedt ausrücken. Auslöser waren Streitigkeiten zwischen einer afghanischen und einer iranischen Familie.

Nachdem der Streit zunächst verbal ausgetragen wurde, kam es später zu Handgreiflichkeiten und tumultartigen Zuständen mit bis zu fünfzig involvierten Personen.

Die eingesetzten Polizeibeamten konnten die Gruppen vor Ort trennen und die Lage beruhigen. Zwei afghanische Männer (18, 56) konnten aufgrund erster Erkenntnisse als Haupttäter identifiziert und vorläufig wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung festgenommen werden. Nach Identitätsfeststellung wurden sie mangels Haftgründen von der Polizei entlassen.

Drei leicht verletzte Personen wurden mit Rettungswagen je nach Familienangehörigkeit in unterschiedliche Krankenhäuser transportiert.

Die Ermittlungen, die das zuständige Landeskriminalamt 151 (LKA 151) übernommen hat, dauern an.

 

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