In dieser Saison steht mit der Damenmannschaft des SC Poppenbüttel erstmals wieder ein Hamburger Tischtennis-Team auf Bundesebene an der Platte. Mithilfe der ägyptischen Nationalspielerin Galia Nasser soll am Ende der Klassenerhalt stehen.

Die Tischtennis-Abteilung des SC Poppenbüttel ist zurück im Konzert der Großen. Nach sechs Jahren in der viertklassigen Regionalliga Nord ist dem Damen-Team im April der langersehnte Sprung zurück in die 3. Bundesliga geglückt.

„Es ist ein Traum, das muss man schon so sagen“, erklärte SCP-Geschäftsführer Wolfgang Haumüller am Rande einer extra anberaumten Vorstellungsrunde im AEZ, im Rahmen derer sich auch Tischtennis-Legende Timo Boll per Video-Botschaft zu Wort meldete. Dass Hamburg nun wieder auf der Landkarte der Tischtennis-Bundesliga zu finden ist, blieb auch den Besten nicht lange verborgen.

Umso größer ist deshalb der Ehrgeiz bei Spielerinnen und Umfeld, dass das auch in Zukunft so bleibt. „Wir haben eine sehr schwierige Saison vor uns, allerdings wissen wir auch um unseren Vorteil, dass wir schon lange zusammenspielen und so unsere Stärken und Schwächen kennen“, sagt die Bundesliga-erfahrende Melanie Greil.

Die Basis wird durch eine Starspielerin ergänzt

Tatsächlich gehen die Damen des SC Poppenbüttel mit Greil, Jasmin Kersten, Anna Tietgens, Larissa Schmidt und Starspielerin Olafunke Oshonaike im Kern unverändert in die neue Saison. Eine gute Basis, die in Kombination mit einem neuen Spielertrainer und einer weiteren Starspielerin zum erhofften Ziel Klassenerhalt führen soll.

Neu zum Team ist die ägyptische Nationalspielerin Galia Nasser gestoßen. Für den SCP ein echter Glücksfall, wie Abteilungsleiter Mathias Grundei im Gespräch mit dem Alstertal-Magazin betont: „Dass wir mit Galia eine Nationalspielerin gefunden haben, die schon in Hamburg lebt, ist für uns ein immenser Vorteil.“

Denn normalerweise, so Grundei, würden speziell die besten Spieler einer Mannschaft nur gelegentlich für Spiele und Trainingseinheiten anreisen und ansonsten getrennt voneinander an der Platte stehen. Schwer vorstellbar, wie so ein entsprechender Teamspirit entstehen soll.

Der Klassenerhalt ist das Ziel

Galia Nasser, die erst kürzlich arabische Mannschaftsmeisterin wurde und seit 2016 in Hamburg studiert, freut sich jedenfalls auf ihre neue Aufgabe beim SC Poppenbüttel: „Wir vereinen viele unterschiedliche Spielstyle und Charaktere“, so die gebürtige Ägypterin. „Ich denke, das ist eine gute Mischung.“

Komplettiert wird das Team durch Felix Cozmolici, der ab der neuen Saison als Spielertrainer fungiert. Der 18-jährige moldawische Nationalspieler wird neben der Trainingskoordination für das Damen-Team auch für die Herrenauswahl des SCP antreten. Das Ziel ist für Cozmolici trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen für beide Aufgaben dasselbe: So gut wie möglich Tischtennis spielen.

Die Damenmannschaft des SC Poppenbüttel trägt ihre Heimspiele in der Regel in der Sporthalle des Heinrich-Heine-Gymnasiums, Harksheider Straße 70, aus. Das erste Heimspiel der neuen Saison steigt am 10. November gegen den VfL Kellinghusen. Ticktes gibt es ab sechs Euro.

Weitere Informationen unter www.scptt.de

 


 

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