Zähne sind ein sensibles Thema. Dass eine zuckerreiche Ernährung schlecht für unsere Beißerchen sein kann, ist bekannt.
Doch wie schädlich sind alternative Ernährungsformen wie Low Carb oder Veganismus?

Heutzutage soll Essen nicht mehr nur hungrige Mägen füllen, sondern auch schöner, gesünder und sogar zufriedener machen. Für unsere Zähne sind Kariesbakterien der absolute Gegner, süße oder klebrige Nahrung wird von ihnen in Säure umgewandelt, wodurch die Zahnsubstanz angegriffen wird. Für Zähne und Kiefer sind hingegen Vitamine und Mineralstoffe wie Kalzium und Vitamin D für deren Erhaltung und Aufbau sehr wichtig. Während Vegetarier auf Fisch und Fleisch verzichten, beinhaltet der Veganismus auch den Verzicht auf tierische Produkte aller Art. Aus zahnärztlicher Sicht ist besonders ein möglicher Mangel an wichtigen Nährstoffen kritisch. In Milch oder Käse ist der für Zähne sehr wichtige Mineralstoff Kalzium enthalten. Milchprodukte wirken säureneutralisierend und bilden durch Fette und Proteine eine gewisse Schutzschicht, wodurch Bakterien nicht ganz so einfach am Zahn heften bleiben können.
Bei einer „Low Carb“-Ernährung wird weitgehend auf Kohlenhydrate verzichtet, um Gewicht zu reduzieren oder zu stabilisieren. Während eine kohlenhydratarme Ernährung nicht unbedingt bedrohlich für den Zahnschmelz ist, sollte dennoch bedacht werden, dass sowohl unser Gehirn, als auch unsere Muskeln Kohlenhydrate als Energiequelle nutzen.
Grundsätzlich muss eine bestimmte Ernährungsform nicht unbedingt schädlich für das Gebiss sein. Entscheiden Sie sich also dafür, auf gewisse Lebensmittel zu verzichten, sollten Sie für den passenden Vitamin- und Mineralstoffausgleich sorgen. Auch die anschließende Pflege ist entscheidend. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Zahnarzt oder Apotheker nach der perfekten Routine.

 


 

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