‚Magersucht‘ gilt als die tödlichste psychische Krankheit. Durch soziale Medien steigt der Body-Druck bei vielen jungen Frauen und Essstörungen nehmen zu.

Wussten Sie, dass die Rückkamera Ihres Handys ein verzerrtes Bild darstellt? Der Blick in den Spiegel bei gleicher Entfernung gibt ein anderes Bild wider. 88 Prozent der an Essstörungen, wie Anorexie, Bulimie und Binge-Eating, Erkrankten liegen im Alter von 18 bis 29 Jahren, das zeigen aktuelle Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Essstörungen beginnen häufig in sensiblen Phasen, wie beispielsweise der Pubertät. Unbehandelt kann eine solche Störung in den Tod führen. Doch was treibt heutzutage besonders immer mehr junge Frauen in die Magersucht? Die Gründe dafür sind vielfältig, sei es Leistungsdruck, Missbrauch oder familiäre Probleme. Doch auch Social Media spielt eine immer größere Rolle. Unzufriedenheit und Zweifel machen sich breit. Demnach fühlt sich laut Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH jeder sechste 13- bis 18-jährige Schüler sehr häufig bis häufig von Medien, Idolen und Influencern unter Druck gesetzt. Magersucht und Bulimie sind schwere psychische Erkrankungen, die mit Depressionen und Selbstverletzungen oft Hand in Hand gehen. Bei Verdacht sollten Angehörige und Freunde auf typische Symptome, wie allgemeine Gereiztheit oder gedrückte Stimmung, dauerhaftes auffälliges Essverhalten, außergewöhnlich viel Sport und Gewichtsveränderungen achten. Der vermeintliche Perfektionismus von Stars & Sternchen bei Instagram vermittelt ein unerreichbares und gefährliches Schönheitsideal. Kommunizieren Sie das Thema „Realität in den Medien“ besonders mit Ihren Kindern. Gegebenenfalls ist ein Besuch bei einer Beratungsstelle der erste Schritt, um ein Leben zu retten.

 


 

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