Den richtete Ex-Bundesminister Sigmar Gabriel am 28. November an 200 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft beim Europa-Salon der WWW-Stiftung in der Freien Akademie der Künste. Thema war: „Wie halten wir Europa zusammen?“

Sigmar Gabriel sprach von den sich gerade verschiebenden weltpolitischen Achsen. Vom Rückzug der USA aus weltpolitischem Denken und vom Aufstieg Chinas. Dies verband er mit einem flammenden Appell für ein umsichtiges Denken an die Nachbarn im Süden und im Osten Europas. Er mahnte die gegenwärtige Trägheit Deutschlands und appelierte daran, sich zupackender der Zukunft zuzuwenden.  „Sigmar Gabriel legte ein Bekenntnis zum Zusammenhalt und zur Vielfalt in Europa sowie einen realistischen Blick auf die Rolle Europas in der Welt ab“, fand Dr. Klaus Landry,  Vorstandsvorsitzender der Stiftung

Gastredner Sigmar Gabriel und der Vorstand der WWW-Stiftung: Dr. Sebastian Kühl, Stefanie Stoltzenberg-Spies und Dr. Klaus Landry (r.) Foto: Matthias Fischer www.bilderwerft.com
Über die WWW-Stiftung:

Der Zweck der Stiftung ist die Förderung der Kultur sowie der Bildung und Wissenschaft in den Bereichen Wissen, Weltethos und Weltzukunft.

Die Stiftung soll eine Brücke schlagen zwischen Personen mit innovativen Ideen und Personen, die bei der Realisierung von Projekten zur aktiven Gestaltung der Weltzukunft behilflich sein können und wollen.  So soll ein Beitrag zur Bewahrung des Wissens der Menschheit geleistet werden. Insbesondere hat sich die Stiftung einem Anliegen verschrieben, das dem Stifter Claus Grossner zeitlebens sehr am Herzen lag: Die Zukunft Europas als historisches, kulturelles und politisches Projekt, nicht reduziert auf einen rein wirtschaftlichen „Utilitarismus“. Gerade in der Zeit wachsender Europaskepsis, ja zum Teil offener Europafeindlichkeit, steht die Stärkung des Europäischen Gedankens, auch im Sinne einer zukunftsorientierten „Auffrischung“ im Zentrum unserer Aktivitäten. Dies gilt insbesondere auch dafür, die jüngere Generation für den Gedanken „Europa“ zu gewinnen und zu begeistern. Mehr Infos zur Stiftung gibt es hier.

 

 


 

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