Die lokalen Fluglärmschutz-Initiativen wollen schon bald ein Positionspapier vorlegen, dass die Weichen für eine Neuausrichtung in Sachen Lärm- und Umweltschutz stellt.

Egal, wer nach der Wahl im nächsten Jahr Hamburg regiert – die lokalen Fluglärmschutz-Initiativen und -Vereine wollen den Druck erhöhen, die Belastung durch Fluglärm des innerstädtisch gelegenen Hamburg Airport signifikant zu vermindern.

Nach einer Klausur der Initiativen und Vereine Ende November betonten sie ihre inhaltlichen Gemeinsamkeiten und appellierten an Wirtschaft, Politik und Verwaltung, sich dem Ziel einer Belastungsredaktion anzuschließen.

Aus den jetzigen Einvernehmenspunkten wollen die Initiativen ein Positionspapier „Allianz 2.0“ erarbeiten, mit dem die politischen Weichen für eine Neuausrichtung beim Lärm-, Klima- und Umweltschutz im Luftverkehr gestellt werden sollen.

Kernanliegen ist es, die Voraussetzungen für einen stadtverträglichen Flughafen, verbunden mit einem nachhaltigen Interessenausgleich zwischen den ökonomischen und ökologischen Belangen zu erreichen.

„Der bereits angefangene Prozess muss jetzt fortentwickelt und in einen gleichberechtigten Dialog überführt werden“, erklärt Martin Mosel, Sprecher der BIG Fluglärm (Dachverband der Bürger-Initiativen-Gegen Fluglärm Hamburg e.V). „Dafür bedarf es der politischen Willensbekundung und Weichenstellung. Wir erwarten jetzt die Unterstützung aller an diesem Prozess beteiligten Parteien.“

 


 

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