Die Helmut-Schmidt-Universität (HSU) wird auf Initiative des Alstertaler Bundestagsabgeordneten Ploß Konsortialführer beim Anti-Drohnen-Projekt FALKE. „Stärkt den Wissenschaftsstandort Hamburg.“

Das Projekt wird zu 100 Prozent mit Bundesmitteln gefördert. Insgesamt steht der Helmut-Schmidt-Universität somit eine Summe von  814.479,82 Euro zur Verfügung.  Sie ist damit der größte Zuwendungsempfänger des ca. zwei Millionen Euro umfassenden Vorhabens.

Die HSU arbeitet mit zwei Professuren im Projekt: der Professur für Öffentliches Recht (in der Fakultät für Wirtschafts‐ und Sozialwissenschaften) und der Professur für Automatisierungstechnik (in der Fakultät für Maschinenbau).

Hamburg als Vorreiter für Flughäfen weltweit?

Ziel des Anti-Drohnen-Systems FALKE ist ein technisches und organisatorisches Gesamtkonzept zur Abwehr von illegal operierenden Drohnen, das beispielhaft am Flughafen Hamburg entwickelt werden soll.

Unter Beachtung aller Zuständigkeits- und Verantwortungsbereiche soll FALKE vom Aufspüren einer Drohne bis hin zum finalen Einsatz einer Abfang-Drohne automatisierte und standardisierte Konzepte bereitstellen, so dass die Lösung als Blaupause auch für andere Flughäfen verwendet werden kann.

„Luftverkehr ein sensibles Ziel des Terrorismus“

Christoph Ploß, Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages: „Das Projekt ist nicht nur für die Luftverkehrssicherheit rund um den Hamburger Flughafen von enormer Bedeutung, sondern stärkt auch den Wissenschaftsstandort Hamburg und die Helmut-Schmidt-Universität.“

Christoph de Vries, Mitglied im Innenausschuss des Deutschen Bundestages und dort Berichterstatter für Luftsicherheit sagt: „Es ist kein Geheimnis, wie sensibel der Luftverkehr als mögliches Ziel des Terrorismus ist. Zur Optimierung der Luftverkehrssicherheit ist das Projekt FALKE deshalb ein wichtiges Vorhaben im Bereich der Drohnenabwehr.“

 


 

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