Vom 10. bis 12. Januar können Naturfreunde wieder eine Stunde lang Vögel beobachten, zählen und dem NABU melden. Die „Stunde der Wintervögel“ findet bereits zum zehnten Mal statt.

Pünktlich zu Beginn des  neues Jahres rufen der NABU und sein bayerischer Partner LBV wieder zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf.

Von 10. bis 12. Januar werden Naturfreunde dazu angehalten, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Umfeld zu beobachten, zu zählen und anschließend dem NABU zu melden. Dabei gilt: Je mehr Beteiligte, desto aussagekräftiger die Ergebnisse.

Besonders interessant wird die Zählung, wenn es um den  Eichelhäher geht. Dieser wurde im Oktober 2019 16 mal so oft registriert wie im Vorjahr, die Rede ist von einem massiven Einfluss der Art nach Deutschland und Mitteleuropa.

Als Grund vermuten die Ornithologen, dass es 2018 in Nordosteuropa eine sogenannte Eichelvollmast gab, also besonders viele Eicheln herangereift sind. So konnten deutlich mehr Eichelhäher den vergangenen Winter überleben und in diesem Jahr brüten.

Seit die Eichelhäher nicht mehr aktiv wandern, scheinen sie jedoch wie vom Erdboden verschluckt. Die Stunde der Wintervögel könnte zeigen, wo diese Eichelhäher geblieben sind.

„Die Stunde der Weintervögel“findet  im kommenden Jahr bereits zum zehnten Mal statt.  Bei der letzten Zählung im Januar 2019 beteiligten sich noch über 138.000 Menschen.

Weitere Infos zur Aktion und ein Muster des Meldebogens gibt es auf der Homepage des NABU unter www.nabu.de 


 

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