Das Sasel-Haus gehört zu den größten Stadtteilkulturzentren Hamburgs. Zum 40. Geburtstag erhält es nun umfangreiche Brandschutzmaßnahmen.

Dazu gehört zum Beispiel die Modernisierung der Brandmeldeanlage und die Schaffung und Ertüchtigung von Fluchtwegen. Die Bürgerschaft hatte dafür 2018 bereits 375.000 Euro aus dem Sanierungsfonds bewilligt, weitere 406.000 Euro folgen nun aus dem investiven Quartiersfonds. Der investive Quartiersfonds in Höhe von zehn Millionen Euro wurde mit der Fortschreibung des Haushaltsplans 2018 aufgelegt. In Abstimmung zwischen Finanzbehörde und Bezirken können damit vor Ort investive Maßnahmen gezielt unterstützt beziehungsweise kofinanziert werden.

Dazu Finanzsenator Dr. Andreas Dressel beim gestrigen Empfang im Sasel-Haus: „Kultur findet man nicht nur auf den großen Bühnen der Konzert- und Theatersälen der Stadt, sondern auch in den vielen kleinen Zentren der Bezirke. Das Sasel-Haus ist eines von acht Stadtteilkulturzentren im Bezirk Wandsbek und es leistet seit über 40 Jahren herausragende Arbeit im Bereich der Kultur- und Bildungsarbeit – nicht zuletzt auch dank des großen Engagements der Ehrenamtlichen. Als wichtiger kultureller und sozialer Treffpunkt trägt das Sasel-Haus zur Identifikation mit dem Stadtteil bei.“

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Ich freue mich, dass wir unter anderem mit den Mitteln aus dem Quartiersfonds diesen wichtigen Kulturort weiter unterstützen können.“

Der Verein „Sasel-Haus e.V.“ wurde im Jahr 1979 gegründet. Die satzungsgemäße Aufgabe des Vereins besteht darin, die ehemalige Parkschule in Sasel zu erhalten und im Stadtteil niedrigschwellige Bildungs- und Kulturangebote zu unterbreiten sowie die Jugendarbeit zu fördern. Das Sasel-Haus wurde 1830 als Kuhstall des Saseler Gutshofes errichtet und diente zuletzt als Schule. Im Jahr 1982 wurde zunächst im Rahmen der Mitbenutzung von Klassenzimmern mit dem Programm begonnen, 1987 übernahm der Verein das gesamte Haus. Er bietet seitdem ein vielfältiges Kurs- und Veranstaltungsprogramm in den Bereichen Kunst und Kultur, Gesundheit sowie Sprachen an. Zum Sasel-Haus gehört auch das „Café Pause“, in dem Menschen mit Behinderungen einen Arbeitsplatz gefunden haben.

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