Der Duvenstedter Salon präsentiert als nächsten Gast am 7. Februar den Germanist und Literaturkritiker Rainer Moritz. Thema: „Weine nicht, wenn der Regen fällt …. Eine Schlagerreise von Rudi Schuricke bis Helene Fischer“

Rainer Moritz, der auf den Bühnen der Sprache zu Hause ist, widmet sich  in der aktuellen Salon-Ausgabe  dem deutschen Schlager. Hier ist er nicht nur bekennender, sondern auch (wen wundert es?) -textsicherer Fan. Im Reclam Verlag erschien vor Kurzem sein Standardwerk „Schlager“. Anlass genug, mit ihm gemeinsam die Geheimnisse des deutschen Schlagers zu erkunden. Er erzählt vom ersten deutschen Nachkriegshit, Rudi Schurickes „Capri-Fischern“, illustriert die Italien- und Hawaii-Sehnsucht der Adenauer-Ära, erläutert die erotischen Botschaften von Howard Carpendale und Daliah Lavi, zeigt, was geschieht, wenn plötzlich Schlagersänger von Modeerscheinungen wie Strand-Bikinis singen oder Fußballer zum Mikrofon eilen. Und zuletzt erklärt er ein für alle Mal, was es mit dem Phänomen Helene Fischer auf sich hat.

Zur Person: Rainer Moritz, Jahrgang 1958, in Heilbronn geboren und aufgewachsen, studierte in Tübingen Germanistik, Philosophie und Romanistik. Er promovierte 1988 mit einer literaturwissenschaftlichen Arbeit über den Schriftsteller Siegfried Lenz. Er leitet seit 2005 das Literaturhaus Hamburg. Er ist Essayist, Übersetzer (unter anderem von Françoise Sagan und Georges Simenon), Literaturkritiker und Autor zahlreicher Publikationen, darunter zuletzt „Leseparadiese. Eine Liebeserklärung an die Buchhandlung“ und „Zum See ging man zu Fuß. Wo Dichter wohnen“.

Wann: 7. Februar, Beginn um 19:00 Uhr. Ab 18:30 Uhr ist  Einlass.
Wo: Max-Kramp-Haus, Duvenstedter Markt 8
Eintritt: Mitglieder 5€, Gäste: 15€
 

 


 

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