Wellingsbüttel beklagt als erster Hamburger Stadtteil einen Corona-Toten

Ein Bewohner der Senioreneinrichtung  „Haus Alstertal“ im Stadtteil Klein Borstel/Wellingsbüttel ist dem Corona-Virus erlegen. Das geht aus einer ersten Meldung hervor.
Nach dpa-Informationen war der 1944 geboren Mann bereits am Freitag verstorben. Zu möglichen Vorerkrankungen des Patienten ist bisher noch nichts bekannt. Das Virus wurde demnach erst posthum bei dem Verstorbenen festgestellt.
Der Norden ist bisher nur leicht betroffen. Bereits am 8. März war ein 60-jähriger Mann aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg an Covid-19 gestorben, allerdings während seines Urlaubs in Ägypten. Der Mann, der bei der Feuerwehr in Hamburg gearbeitet hatte, gilt als erster deutscher Corona-Toter.
Das Alstertal und die Walddörfer gelten unter Experten als besonders gefährdet. Hier leben, im Vergleich zu anderen Stadtteilen die meisten alten Menschen. Poppenbüttel gilt durch seine große Senioreneinrichtungen als einer der hochaltrigsten Orte der Welt. In den Einrichtungen leben zusammen mehrere tausend Senioren.

Foto: envato

 


 

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