Nach einem versuchten Überfall auf einen Kiosk in der Nacht von Montag auf Dienstag in Ohlsdorf haben Zivilfahnder gestern Abend zwei Jugendliche vorläufig festgenommen. Einer von ihnen soll die Kioskbetreiberin mit einer Schusswaffe bedroht haben.


Nach einem versuchten Überfall auf einen Kiosk am 30. März in der Fuhlsbüttler Straße in Ohlsdorf haben Zivilfahnder Dienstagabend zwei Jugendliche vorläufig festgenommen. Einer von ihnen soll die Kioskbetreiberin mit einer Schusswaffe bedroht haben.

Einer der beiden Täter hatte während des Überfalls die 55-jährige Kioskbetreiberin  mit einer Schusswaffe bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert, der zweite Komplize stand währenddessen offenbar Schmiere. Vorher hatten die beiden Täter sich am Bahnhofseingang verdächtig verhalten, wodurch sie der Kioskbetreiberin bereits vor dem Überfall aufgefallen waren. Weil die Frau der Forderung nach Bargeld aber nicht nachkam, schlug der bewaffnete Täter ihr mehrfach ins Gesicht. Die beiden Jugendlichen flüchteten ohne Beute gegen Mitternacht in den Bahnhof Ohlsdorf, als die Frau mit ihrem Handy die Polizei alarmierte.

Die 55-Jährige erlitt leichte Gesichtsverletzungen, die aber nicht weiter behandelt werden mussten.

Sofort wurde mit mehreren Funkstreifenwagen Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Im Rahmen dieser Maßnahmen konnten die beiden mutmaßlichen Räuber durch Zivilfahnder des Polizeikommissariats 36 in Tatortnähe angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Bei ihnen handelt es sich um einen 14-jährigen Deutschen (mutmaßlicher Haupttäter) und einen gleichaltrigen Armenier (mutmaßlicher Komplize).

Bei dem mutmaßlichen Haupttäter fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe, die sie als mutmaßliches Tatmittel sicherstellten.

Ermittler des für Jugenddelikte in der Region Nord zuständigen Landeskriminalamts 145 übernahmen die kriminalpolizeilichen Sofortmaßnahmen.

Nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsstaatsanwalt wurden die beiden Jugendlichen später mangels Haftgründen wieder entlassen.

Die abschließenden Ermittlungen führt das zuständige Raubdezernat.Rückfragen bitte an:

Polizei Hamburg
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Florian Abbenseth
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