Guten Morgen: Dieses Corona muss noch lernen, dass es Grenzen der Gesellschaft gibt. *

Θ HAMBURG

– Leitartikelchen –
Grenzen austesten: Das Coronaproblem ist ja noch jung und will ganz natürlich seine Grenzen austesten. So wollte es am Wochenende die Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg für Fußgänger und Radfahrer schließen. Das hat im Nachhinein nicht geklappt. Dem Virus geboten der Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher und der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther doch noch Einhalt – wenn auch nicht in einer gemeinsamen Erklärung. Die Kontrollen sollen nun immerhin ins Landesinnere verlegt werden. Das Virus hatte auch versucht, die Polizei zu motivieren, HamburgerInnen von Bänken und Decken im Freien trotz ausreichenden Sicherheitsabstands zu vertreiben. Aber auch hier half der gesunde Menschenverstand gegen das Virus und die Vertreibung wird in Zukunft nicht mehr passieren.
ndr.de, abendblatt.de, Adlerauge (Keine gemeinsame Erklärung)

Die Abweisung von Fahrradfahrern aus Hamburg am Elbdeich an der schleswig-holsteinischen Landesgrenze könnte gerechtfertigt sein, um ein Einschleppen des Virus zu unterbinden. Aber dann nur deshalb, weil sie aus Hamburg kommen und nicht, weil sie Hamburger sind.
FDP-Mann Wolfgang Kubicki kann auch in klug.
tagesspiegel.de

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Fast Mover: Schnelle Hilfe für clevere Lösungen! Das Coronavirus stellt uns vor enorme Herausforderungen. Die Medien- & Digitalbranche arbeitet mit Hochdruck daran, eine digitale Infrastruktur und eine zuverlässige Informationsversorgung zu gewährleisten. nextMedia.Hamburg startet mit Fast Mover ein neues Förderprogramm, das kreative Medienmacher*innen kurzfristig bei der Weiterentwicklung und Umsetzung ihrer innovativen Projekte unterstützt. Dafür werden den Teilnehmer*innen 3.000 € und der Zugang zum Netzwerk der Standortinitiative bereitgestellt. Der Fokus liegt auf Projekten aus dem journalistischen Bereich, die gezielt gesucht und gefördert werden. Bewerbungsschluss ist am 8. April um 12 Uhr. Jetzt aber sputen!
nextmedia-hamburg.de

Man kennt sich: Die Kulturbehörde bringt 1,5 Millionen Euro ein, um die Hamburger Clubs bis zum Ende der aktuellen Verfügung eines Betriebsstopps am 30. April mit ausreichend Geld für Miete und weitere laufende Kosten zu versorgen. Da man sich so gut kenne, gäbe es nur wenige Prüffälle in schwierigen Zeiten freut sich Terry Krug von der Club-Stiftung, der wohl die auskömmlichen Gelder auskehren soll. Die Clubbetreiber sollen ab sofort ihre Anträge stellen. Wer aus anderen Branchen gut unterstützt werden will, kann seine Fragen am Dienstagmittag stellen, wenn Finanzsenator Andreas Dressel bei der Mopo weilen wird.
ndr.de, mopo.de

Die gegenwärtige Ruhe in den Hamburger Musik-Clubs ist notwendig, aber schwer zu ertragen.
Kultursenator Carsten Brosda sorgt sich um seine kulturellen Schäfchen, so gut er kann.
twitter.CarstenBrosda

Anzeige – Podcast „FIRMENHILFE KriseChance“ #14 – Top-6-Tipps zur Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) firmenhilfe.org

HSV bleibt Tabellendritter – Das Spitzenspiel am Montagabend beim VfB Stuttgart endete 1:1-Unentschieden. Nachdem Bakery Jatta die Rothosen schon nach sieben Minuten in Führung geschossen hatte, gelang den Schwaben irgendwann später der Ausgleich – Dieses durchaus bemühte, virtuelle Geschehen ließ der HSV in den sozialen Netzen ablaufen, um die Fans in der Fußballlosen Zeit bei der Stange zu halten. Immerhin stieg der HSV am Montag auch ganz real in das Training mit Kontaktverbot ein, was für einen Kontaktsport etwas albern ist. Trainer Dieter Hecking erwartet deswegen bei einem Ligastart Verhältnisse wie im Basketball, bei dessen Ausübung man sich auch nicht berühren sollte.
twitter.HSV, hsv.de

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Offizielle und amtliche Informationen zu #CoronaHH: Der Hamburger Senat informiert auf hamburg.de/corona über Maßnahmen, um der Ausbreitung von Corona in Hamburg zu begegnen. Hier finden Sie Anordnungen, Verhaltenstipps sowie Infos zu den Bereichen Sport, Kita, Schule, Hochschule, Freizeit, Wirtschaft, Mobilität und vieles weiteres. Diese zentrale Informationsseite bietet viele Antworten auf zahlreiche Fragen in einem FAQ, das laufend aktualisiert und erweitert wird. In sozialen Netzwerken wird der Hashtag #CoronaHH verwendet.
hamburg.de/corona

Nicht gut für Hamburg: Airbus soll Produktion wegen schwindender Nachfrage nach Flugzeugen reduzieren abendblatt.de
Bauarbeiten beginnen: U4 gräbt sich in den Hamburger Osten vor mopo.de
Man möge mich korrigieren: Es liest sich so, als wäre die Abgabe von Methadon die derzeit erforderliche Hilfe gegen Corona bei Drogenabhängigen abendblatt.de

Wetter heute: Sonnig bei bis zu 18 Grad.
wetter.net

Θ ZAHLEN DES TAGES

Zuviele Absagen Nun wurde der für den am 21. Juni geplante Ironman-Wettbewerb abgesagt und auf St. Nimmerlein verschoben. Auch die Atonale und das Stamp-Festival fallen aus, was die Organisatoren in große Nöte versetzt. Nach Corona wird sich vieles neu entwickeln müssen.
bild.de (Ironman), hamburg1.de (Altonale)

5 Jahre Hamburger Tagesjournal

Das Tagesjournal ist jeden Morgen eine erfrischende und schnelllesbare Übersicht über das Geschehen insbesondere in Hamburg. Seit meinem Amtsantritt als Präsident der Handwerkskammer Hamburg Ende Mai 2019 komme ich in den täglichen Genuss dieser Informationsquelle. Ich danke dem Herausgeber für seine Mühe und seinen Humor, mit dem er die Meldungen aus und über Hamburg einleitet und auch kommentiert. Bleiben Sie am Ball … und bleiben Sie gesund.
Hjalmar Stemmann, Präsident der Handwerkskammer Hamburg

Θ DEUTSCHLAND & DIE WELT

Hilfe für Mittelständler in der Coronakrise: Angesichts einer drohenden Pleitewelle hat die Regierung ihr Hilfspaket nachgebessert. Mit dem neuen Programm sollen Kredite schneller vergeben werden. Bedingungen sind, dass man bereits im vergangenen Jahr als Unternehmen tätig war, Umsätze hatte, Gewinn gemacht hat und ordentlich wirtschafte, sich nicht etwa in einem Insolvenzverfahren befinde oder keine Steuern gezahlt habe. Finanzminister Olaf Scholz sagte, es gehe darum, kleine und mittlere Betriebe in die Lage zu versetzen, dass sie durch die schwierige Zeit kommen und wirtschaftlich noch da seien, wenn es wieder aufwärts gehe.
tagesspiegel.de, handelsblatt.com,

Frankreich fordert europäischen Solidaritätsfonds: Frankreich hat vor der Videokonferenz der Euro-Finanzminister an diesem Dienstag einen neuen europäischen Solidaritätsfonds als zusätzliches Mittel gegen die Coronakrise verlangt. Man befürworte den geplanten Einsatz der europäischen Förderbank EIB, des Rettungsfonds ESM und Regelungen zur Kurzarbeit auf europäischer Ebene, sagte Finanzminister Bruno Le Maire der „FAZ“. Frankreich erwartet wegen der Coronakrise die schlimmste Rezession seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
faz.net, euractiv.de, orf.at, n-tv.de

Quarantäne-Pflicht bei Rückkehr nach Deutschland: Deutsche, EU-Bürger oder langjährig in Deutschland wohnende Personen, die nach mehrtägigem Auslandsaufenthalt in die Bundesrepublik zurückkehren, sollen künftig zwei Wochen in Quarantäne. Das empfahl das Corona-Krisenkabinett am Montag den Bundesländern. Die Kontrolle liege bei den Bundesländern. Die Vorgabe gelte für alle Einreisen – per Auto, Bahn, Boot oder Flugzeug. Für Pendler sowie Geschäftsreisende und Servicetechniker, die für wenige Tage beruflich ein- oder ausreisen müssen, wird dem Beschluss zufolge keine Quarantäne angeordnet.
spiegel.de

Gute Besserung: Der englische Prime Minister Boris Johnson wurde nach einer Corona-Infizierung in eine Intensivstation verbracht spiegel.de

Θ STADT & LEBEN

Viele Hilfsangebote in diesen Tagen: Die Plattform Hanseatic Help die 2015 zur Zeit der Zunahme von Geflüchteten in Hamburg entstanden ist und sich zu einer Hilfsorganisation für viele Bereiche entwickelt hat, nimmt sich nun auch der Hilfe in Zeiten der Coronakrise an. Bei dem neuen Angebot „Gemeinsame Sache“ können sich Hilfe und Bedarf auf einer Onlineplattform treffen. Das ist indes nicht die erste und einzige. Auch die Sozialbehörde hat sich um einen digitalen Treffpunkt von sozialem Angebot und Nachfrage gekümmert, auf dem bereits 770 HamburgerInnen ihre Hilfe anbieten.
gemeinsamesache.org (Hanseatic Help), freiwillig.hamburg, hamburg.de (Stadt)

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Lesenswerte Biografien bedeutender Hamburger – Frei herunterladbar – lesenswerte Biografien erzählen die Lebensgeschichten des Reeders und Hapag-Generaldirektors Albert Ballin, des „Diamantenkönigs“ Alfred Beit, des Werftgründers Hermann Blohm, des Kaufmanns und Stifters Edmund Siemers, der Bankierssöhne Aby und Max Warburg und weiterer prägender Hamburger Persönlichkeiten. Die knapp und kompetent verfassten Porträts gibt die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung in ihrer Reihe „Mäzene für Wissenschaft“ heraus. Hier geht es zum Download: h-w-s.org. Mehr über die Stiftung hier: h-w-s.org

Spot on: Hamburg Startups – Das Hamburger Startup Appinio steht für schnelle, flexible Marktforschung im Smartphone-Zeitalter. Während der Corona-Krise bietet es vergünstigte Konditionen für kleine Unternehmen und hat eine kostenlos erhältliche, brandaktuelle Konsumentenstudie veröffentlicht. Auch viele andere Hamburger Startups haben Aktionen gestartet, die sich mit der aktuellen Situation auseinandersetzen, unter anderem MÜWIEL, SofaConcerts, Baqend, airfocus und Jimdo. Auf die Zeit nach der Krise hofft das Startup Flexvelop. Es spezialisiert sich auf das Leasing von Geräten, wie sie beispielsweise in der Gastronomie gebraucht werden.
appinio, coronahilfe, flexvelop

– Aktion –
PATEN statt WARTEN: Erste Hilfe für Ihre Kommunikation – Die Kommunikation in Krisensituationen stellt gerade kleinere Unternehmen vor enorme Herausforderungen: Die Mitarbeiter erwarten klare Ansagen, wie es weitergeht. Loyale Kunden signalisieren Hilfsbereitschaft – und brauchen dafür konkrete Angebote. Hinzu kommt der Austausch mit Behörden, Banken, Vermietern – und das alles im unternehmerischen Ausnahmezustand.Die Kommunikations-Expertin Ulrike Hanky-Mehner unterstützt in unserer Aktion PATEN statt WARTEN kleine Hamburger Unternehmen in Not mit einem kostenfreien telefonischen Beratungsgespräch zum Thema Krisen-Kommunikation.
hamburgschnackt.de, business-on.de/hamburg (Hilfe), hamburgschnackt.de (Aktion)

Restaurant-Tipp – Deutsche Kost in Barmbek: Im einstigen Gebäude der New-York-Hamburger Gummiwaren-Compagnie neben dem Museum der Arbeit bringt das Trude Essen wie bei „Muddern“ auf den Tisch: Hamburger Pannfisch, Matjesfilet nach „Hausfrauen Art“, Haxen und Currywurst. Außerdem gibt es Hamburger mit saftigem Black Angus-Rind, Flammkuchen und vegetarische Gerichte. Trude steht übrigens für „Tief Runter Unter Die Elbe“, womit die größte Bohrmaschine der Welt gemeint ist, die den Elbtunnel gebohrt hat. Weil das Restaurant nun natürlich geschlossen ist, gibt es jetzt einen Lieferdienst.
trude-hh.de

Merlin oder das wüste Land: So heißt ein Theaterstück von Tankred Dorst, das im September 2011 am Thalia Theater seine Premiere hatte, die der damalige Bürgermeister Olaf Scholz, dessen Gattin Britta Ernst und Kultursenatorin Barbara Kisseler besuchten. Es soll ein schöner Abend in einer anderen Zeit gewesen sein. Das Stück mit unzähligen Geschichten um König Artus, Sir Lancelot, Sir Galahad, Sir Mordred, Parzival und all den anderen nicht nur von mittelalterlichen Ritterschlachten und zarten Romanzen erzählen, sondern auch der Überkomplexität des Lebens selbst standhalten und der immer wiederkehrenden Frage nach dem Sinn des Lebens nachgehen, wird am Dienstag um 19 Uhr auf der Plattform des Thalia Theaters gestreamt.
thalia-theater.de

Θ FOFFTEIN

Mit einem echten Handschlag: So traditionell wurde Kommunikationsmensch Matthias Onken vom Kommunikationsmenschen Jörn Lauterbach begrüßt. Nach den Kriterien der virologischen Spieltheorie durfte WELT-Chef Hamburg, Lauterbach dem Onken die Hand geben. Onken ist nach einer überwundener Coronaerkrankung vorerst immun und der vielleicht schon kranke Lauterbach kann sich nicht erneut anstecken. Immerhin hat dessen schön singende Gattin Juliane aus Vorsicht schon mal dezidiert erklärt, nicht am „Keiner kommt Festival“ teilzunehmen, um niemand anzustecken. Onken derweil, Teil einer neuen Elite, wir berichteten, plant hingegen seinen Segen des Antikörpers in die Welt zu zerstreuen.
facebook.matthias.onken, abendblatt.de, guteleudefabrik.de

Wir werden daran wachsen.
Nadira Stahl-Essberger betreibt den zur Zeit geschlossenen Trampolinpark „Sprungraum“, aber bleibt trotz Corona optimistisch.
mopo.de, guteleudefarbrik.de

Heute ist der Weltgesundheitstag. Den können wir grade gut gebrauchen. Wir wünschen Ihnen einen schönen Dienstag

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