Guten Morgen: Neue Pläne für Kitas, Schulen, Kliniken und Kicker.

Θ HAMBURG

Kitas stufenweise wieder öffnen: Dafür hat nun unter der Mitfederführung von Sozialsenatorin Melanie Leonhard die Jugend- und Familienministerkonferenz eine Empfehlung abgegeben. In Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen sollen zuvorderst Kinder mit einem besonderen Betreuungsbedarf sowie Kinder, die vor dem Übergang in den schulischem Unterricht stehen, wieder in die Kitas kommen dürfen. Zudem sollen wie bislang Alleinerziehende und Angehörige systemrelevanter Berufsgruppen ihre Kinder betreuen lassen können. Wie weitere Steigerungen zum Normalbetrieb möglich seien, müsse vor Ort entschieden werden. Es wird auch empfohlen, mit der Öffnung von Spielplätzen zu beginnen.
welt.de, hamburg.de, spiegel.de

Auch für Eltern gilt es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten.
Sozialsenatorin Melanie Leonhard will die Situation für Eltern verbessern und forschen lassen, ob kleine Kinder das Virus bekommen und verteilen.
hamburg.de

Homeoffice bedeutet für Tausende Frauen gerade vor allem home und wenig office
Gruner+Jahr-Chefin Julia Jäkel sorgt sich in diesen Tagen der Kinderbetreuung durch Kita- oder Schuleltern auch um die Gleichberechtigung. Die Frauen seien weniger weit als gedacht, beklagt Jäkel.
turi2.de

Schulen stehen vor Herausforderungen: Jeder Hamburger Schüler soll noch vor den Sommerferien wieder Unterricht in der Schule erhalten. Geht es nach Schulsenator Ties Rabe müsse das ein Mal in der Woche möglich sein. Die Kombination von knappen Schulbesuch und reichlich Homelearning wird derweil das neue Normal für die Schüler. Rabe machte klar, dass auch im kommenden Schuljahr nicht an eine Rückkehr zu großen Klassen ohne Kontaktschutz zu denken sei. Der Elternrat der Ida-Ehre-Schule stellte derweil die Forderung an den Schulsenator von den Prüfungen der ESA- und MSA-Prüfungen Abstand zu nehmen. Hier hätten die Schüler sich in diesen Zeiten nicht gut vorbereiten können.
ndr.de, idaehreschule.de

Anzeige – Nachhaltigkeit bei Tchibo
Tchibo verzichtet auf Plastikverpackungen: Die neue (fast) plastikfreie Verpackung für Textilien ist ein bisher weltweit einmaliges Konzept, das bereits zum Patent angemeldet ist. Das Sparpotenzial ist gigantisch: 30 Millionen Plastikverpackungen pro Jahr, dazu kommen noch weitere 60 Millionen Transportverpackungen, die in diesem Zusammenhang ebenfalls eingespart werden. Für Tchibo ist die neue Plastikfreiheit ein Meilenstein auf dem Weg zu einer 100 % nachhaltigen Geschäftstätigkeit. Fünf Jahre nach dem ersten Konzept zur Vermeidung von Plastikmüll ist dem Hamburger Unternehmen jetzt ein entscheidender Schritt gelungen, um wertvolle Ressourcen zu sparen.
tchibo.com

Zwei Köpfe, zwei Meinungen: Wie bei den Virologen herrschen auch unter Wirtschaftsfachleuten unterschiedliche Ansichten, wie mit der Coronakrise zu verfahren ist. Der Chef des Wirtschaftsinstitutes HWWI, Henning Vöpel betont, dass der Staat nicht jede Insolvenz eines Hamburger Unternehmens verhindern kann. Wichtiger sei der Ausblick auf die Zukunft. Das sieht Handelskammer-Chef Norbert Aust anders. Kein Unternehmen dürfe wegen Corona in die Insolvenz gehen, fordert der Wirtschaftsführer. Dieses Anliegen an Staat und Stadt sowie Pläne wie die Wirtschaft im Norden wieder gestärkt werden könne, will der Präses bei einer der selten gewordenen Präsenzpressekonferenzen am Mittwoch erläutern.
hamburg1.de/Schalthofflive/Mediathek (Vöpel), abendblatt.de (Aust)

Bei euch haben wir ja auch schon einige Euros verhüpft;-) was schätzt ihr wann es bei euch wieder losgeht?
Der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen, Dominik Lorenzen, und damit eigentlich recht nah am Regeln setzenden Senat, fragt die Betreiber des geschlossenen Trampolin-Parks Jump House, wann sie glauben, dass es wieder losgehen könne. Das müssten die Unternehmer, deren Hygiene-Plan längst steht, doch eher den grünen Politikfachmann fragen.
facebook.DominikLorenzen

Anzeige
Offizielle und amtliche Informationen zu #CoronaHH: Der Hamburger Senat informiert auf hamburg.de/corona über Maßnahmen, um der Ausbreitung von Corona in Hamburg zu begegnen. Hier finden Sie die aktuelle Verfügung sowie Infos zu den Bereichen Wirtschaft, Maskenpflicht, Sport, Kita, Schule, Hochschule, Freizeit, Mobilität und vieles weiteres. Diese zentrale Informationsseite bietet viele Antworten auf zahlreiche Fragen in einem FAQ, das laufend aktualisiert und erweitert wird. In sozialen Netzwerken wird der Hashtag #CoronaHH verwendet.
hamburg.de/corona

Brot und Spiele: Die Ansetzung von Geisterspiel genannter Veranstaltungen ohne Zuschauer wird für die Fußball-Bundesliga wahrscheinlich. Sportsenator Andy Grote sowie seine Kollegen sollen sich dafür ausgesprochen haben und auch das Arbeitsministerium, das in einer frühen Phase noch das Tragen von Masken gefordert hatte, sieht von weiterer Kritik ab. Nun entscheidet sich am Donnerstag, ob der HSV und der FC St. Pauli ab Mitte Mai wieder auf Punktejagd gehen, um sich das Geld der TV-Kunden zu verdienen. Die Aufhebung der Kontaktsperre würde auch vielen anderen Branchen das Geldverdienen wieder ermöglichen. Derweil fummelt Fußballchef und offensichtlicher Linksfuß Christian Seifert geschickt durch die unsortierten politischen Reihen und schlägt schlaue Haken mit einem Gehaltsdeckel für den Profifußball.
sportschau.de (Geist), sportschau.de (Seifert)

Wenn wir es schaffen, als Erste wieder zu spielen, wird das eine immense Wirkung auf die ganze Welt haben, weil jeder guckt.
Am Deutschen Wesen könne die Fußball-Welt genesen, meint Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund.
abendblatt.de

Schade, wenn Geisterspiele statt finden.
Die Hamburger Medizinstudentin und erfolgreiche Hockeyspielerin Kristina Hillmann kann sich mit der Idee im Gespräch mit Gute Leude Fabrik-Chef Lars Meier, der auch keine Veranstaltung mit Teilnehmern auf die Reihe kriegt, indes nicht anfreunden.
mopo.de, guteleudefabrik.de, keinerkommt.de

Anzeige – FIRMENHILFE – Podcast „FIRMENHILFE KriseChace“ #22 – Wie sich Krisen aufbauen und was Selbständige und Kleinunternehmen in welcher Phase unternehmen können firmenhilfe.org
Vorschlag zur Güte: Gericht schlägt mutmaßlichen Dealern von 1,1 Tonnen Kokain einen Corona-Deal vor ndr.de
Wissen hilft: UKE will zahlreiche große und kleine Hamburger auf Corona untersuchen welt.de
Corona macht im Hafen fest: Eurogate schickt großen Teil der Mitarbeiter von der Kaikante in die Kurzarbeit ndr.de
Bau beginnt: A7-Tunnel in Bahrenfeld beginnt mit dem Bau von Abschnitten als Brückenersatz abendblatt.de

Wetter heute: Wechselnd bewölkt und regnerisch bei bis zu 14 Grad.
wetter.net

Θ ZAHLEN DES TAGES

4.300 freie Betten in den Intensivstationen gäbe es derzeit, erklärte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks am Dienstag. Da sich gezeigt habe, dass es nicht so viele Corona-Patienten gebe wie befürchtet, sollen die Betten nun für HamburgerInnen  mit anderen Krankheiten freigeben werden. Insgesamt sollen nur noch zehn Prozent der normalen Krankenhausbetten und 25 Prozent der Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit für Corona-Erkrankte bis zur möglichen zweiten Welle reserviert bleiben.
welt.de, ndr.de

Anzeige
HAMBURGER CORONA SOFORTHILFE: Die Freie und Hansestadt Hamburg bietet über die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) unbürokratische Hilfe für Corona-betroffene Selbständige, Unternehmen und Institutionen an. Dabei ist es gelungen, die Fördermittel von Bund und Land in einem wirksamen Förderprogramm zu integrieren. Durch die Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) erhalten betroffene Solo-Selbständige, Freiberufler sowie kleine und mittlere Betriebe in Hamburg Zuschüsse zwischen 2.500 Euro und 30.000 Euro. Die Beantragung der Förderung erfolgt vollständig digital über die Internetseite der IFB Hamburg. Es konnten bereits in kurzer Zeit sehr viele Zusagen erteilt und ausgezahlt werden. Antragstellungen sind bis zum 31. Mai 2020 unter ifbhh.de/foerderprogramm/hcs möglich.

Θ DEUTSCHLAND & DIE WELT

Angela Merkel für ehrgeizigere EU-Klimaschutzziele: Die Kanzlerin befürwortet eine Anhebung des EU-Klimaschutzziels für das Jahr 2030. Sie begrüße Vorschläge der EU-Kommission, eine Treibhausgas-Minderung von 50 bis 55 Prozent im Vergleich zu 1990 anzustreben, sagte sie am Dienstag beim Petersberger Klimadialog. Dafür brauche es eine angemessene CO2-Bepreisung und ein Maßnahmenpaket mit Investitionen in klimafreundliche Infrastrukturen und zukunftsfähige Technologien. Es sei wichtig, dass Investoren sehen könnten, dass es sich lohne, in moderne Technologien wie erneuerbare Energien zu investieren, so Merkel.
tagesspiegel.de, zeit.de

Lufthansa droht mit Insolvenz: In den Verhandlungen um mögliche Coronavirus-Hilfen prüft die Lufthansa auch eine Insolvenz in Eigenverwaltung anstelle eines direkten Staatseinstiegs. Entsprechende Informationen der Gewerkschaft Ufo wurden am Dienstag von einem Unternehmenssprecher bestätigt. Ein solches Schutzschirmverfahren hat bereits der Ferienflieger Condor durchlaufen. Das Unternehmen wird in diesem Fall unter die Aufsicht eines Sachwalters gestellt und könnte unter dem bisherigen Management die Sanierung angehen.
tagesspiegel.de, faz.net, kurier.at

Robert Koch-Institut: Corona-Ansteckungsrate wieder gesunken tagesspiegel.de
Krankenhäuser: Gesundheitsminister Spahn will stufenweise Rückkehr zum Klinik-Normalbetrieb zeit.de
Corona-Tracing-App: Deutsche Telekom und SAP bauen die App spiegel.de
Läuft nicht mehr bei Daniel Günther: Umstrittener Kieler Regierungschef trennt sich von Innensenator Hans-Joachim Grote ndr.de

Θ STADT & LEBEN

Norddeutsche Nächte im Radio: Der Hamburger Musiker Michy Reincke hat dem NDR einen offenen Brief geschrieben. Reincke kann wie seine Kollegen auch, in den Corona-Zeiten nicht auftreten. Nun schlägt er dem öffentlich-rechtlichen Sender vor, wenigsten in der Nacht die Musik der lokalen Künstler zu spielen. Dafür müssen die Sender Gebühren an Leistungsschutzgesellschaften bezahlen, die dann Gelder an die notleidenden Musiker ausschütten kann. Die als Anregung verpackte Kritik ist nicht neu. Der NDR hatte in der Frühphase der Coronakrise auf die beruhigende Wirkung der Beatles gesetzt, statt lokale Künstler zu unterstützen, was zu Unmut geführt hatte.
mopo.de

Anzeige
„Zwar sind analoge Events im Moment tabu, aber digitale Begegnungen erleben gerade einen gewaltigen Push“ so Netzwerkexperte Thomas Götzinger. Im Unternehmernetzwerk M-POINT können sich Selbständige und Unternehmer*innen zum morgendlichen „EARLY MORNING TALK!“, „HIGH NOON!“ am Mittag und „DIGITAL AFTERNOON!“ am Nachmittag digital vernetzen. Zu diesen moderierten Live-Chat Formaten lädt M-POINT immer wieder interessante Gesprächspartner wie Margot Käsmann (Theologin), Christina Block (BLOCK Gruppe), Cord Wöhlke (BUDNIKOWSKY) um nur einige zu nennen, ein. Die Teilnahme an den digitalen Events ist kostenfrei. Informationen und Zugangsdaten gibt`s direkt auf dem Portal unter mpoint.biz

David Hockney digital: Das Bucerius Kunst Forum macht die Ausstellung David Hockney. Die Tate zu Gast digital erlebbar. Zahlreiche Angebote geben zudem Einblicke in das vielseitige und umfangreiche Werk des Künstlers. Zum Programm gehören digitale Ausstellungsrundgänge, ein wöchentlicher Newsletter, Kreativanleitungen für Zuhause und ein kostenloser Audioguide zur Ausstellung.
hamburg.de

Θ FOFFTEIN

„Einfach mal die Fresse halten“: So steht es auf der Maske von Koch Tim Mälzer, denn in diesen Tagen zeigen die Promis dem Boulevard wie ihr Virenschutz aussieht. Auch im Netz sind die kommunikationshemmenden Mund-Nasen-Schutze eine große Sache. Es gibt die Version auf der „Moin“ steht, was damit ja dann gesagt wäre und nicht wiederholt werden muss. Auch erste Tipps für die Verbesserung der Lebensqualität werden geteilt. So könne man etwa Masken über Nacht in Alkohol tränken, was den folgenden Tag lustiger machen soll. Wir raten davon natürlich ab!
mopo.de

Heute ist der Welttag des Tanzes. Das Ausführen des jahrtausendealten Kulturguts mit Berührung ist zwischen Menschen einer häuslichen Gemeinschaft derzeit erlaubt. Wir wünschen Ihnen eine schöne Wochenmitte.

Wenn Ihnen das Hamburger Tagesjournal am 29. April gefallen hat, empfehlen Sie uns gerne weiter; einfach diese Mail an Kollegen und Freunde schicken und auf tagesjournal.de anmelden. Für weitere aktuelle Meldungen und Videos finden Sie uns hier.

Werben Sie für Ihr Unternehmen oder Ihre Veranstaltung im Hamburger Tagesjournal. Schreiben Sie uns, wir beraten Sie gerne. hamburg@tagesjournal.de

Anzeigen-Spezial

Kommentare sind für diesen Beitrag geschlossen