Freitag, August 14, 2020
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Fahrradreifen-Hersteller finanziert Berichterstattung über die Fahrradstadt Hamburg, Sorge um Corona-Cornern in der Szene, Streit um Seeterassen

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Guten Morgen: Sorge vor Corona. * Schlick muss weg. * Seeterrassen sollen bleiben. *

Θ HAMBURG

Voll wie vor Corona: An den Abenden des Wochenendes versammelten sich wieder viele junge Menschen auf den Straßen des Kiezes und der Schanze, um gemeinsam Alkohol zu trinken. Die Große Freiheit musste Sonnabendnacht sogar zwei Mal für kurze Zeit geschlossen werden. Die Polizei zählte alleine auf dem Kiez 25.000 Menschen. Einige Anwohner sind zunehmend genervt von dem Treiben, bei dem auch die Corona bedingten Abstände oft nicht eingehalten wurden. Die Polizei ahndete indes wenig Fehlverhalten. Hier fordert die CDU ein härteres Vorgehen, erklärte deren Sprecher des Inneren, Dennis Gladiator.
ndr.de, mopo.de, facebook.dennis.gladiator, hamburg1.de

Wir sind da dran zusammen mit den Bezirken
Die Bezirkssenatorin Katharina Fegebank will die Ballermannisierung der Schanze verhindern.
Adlerauge, ndr.de

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#CoronaHH – Alles, was man wissen muss: Die Stadt Hamburg informiert auf hamburg.de/corona über Maßnahmen und Regeln, um die Ausbreitung von Covid-19 zu begrenzen. Diese zentrale Informationsseite bietet viele offizielle Antworten auf zahlreiche Fragen in einem FAQ, das laufend aktualisiert und erweitert wird. In sozialen Netzwerken wird der Hashtag #CoronaHH verwendet.
hamburg.de/corona

Neue Posse um Schlick: Die Pella Sietas Werft in Neuenfelde hat für den Bund ein Baggerschiff gebaut. Das kann nun nicht die Werft verlassen, weil der Schlick in der Elbe vor der Werft es nicht zulässt. Das Problem ist kein Neues. Bislang entfernte die Werft die Sedimente mit einem Spülverfahren, das sie selbst bezahlte. Nun hat die Hafenverwaltung das Vorgehen untersagt, denn das nahe Este-Sperrwerk könnte aufgrund des angespülten Schlicks nicht mehr funktionieren. Derweil soll die Schiffbauerin Natalia Dean überlegen, den Betrieb nach Flensburg zu verlagern. Eine Übernahme der insolventen Flensburger Schiffbau-Gesellschaft würde einen sicheren Zugang zum Wasser garantieren.
abendblatt.de, ndr.de

Wir würden gerne in Neuenfelde weitermachen, denn wir haben hier gute Leute!
Werft-Chefin Natalia Dean hofft dennoch auf ein Ende der Bagger-Posse.
abendblatt.de

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Hamburg wird digital: Das KCI KompetenzCenter fokussiert sich auf aktuelle Produkte mit starken Innovationspotenzial. Wir gewährleisten heute Zukunftssicherheit für alle kundenspezifischen Anforderungen in dem Bereich der Digitalisierung. Drucker, Multifunktionssysteme (Kopierer/Drucker/Scanner/Fax) sowie Dokumenten-Scanner bilden die Hardwareplattform.
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Geldsegen für den HSV: Der ehemalige HSV-Profi Filip Kostic soll vor einem Wechsel zum AC Mailand stehen. Als Ablöse für den mittlerweile in Frankfurt spielenden Serben werden 30 Millionen Euro gehandelt, von denen der HSV zehn Prozent erhalten soll. Kostic hätte 2018 den Abstieg des HSV verhindern können, wenn er einen Elfmeter gegen Mainz 05 nicht kläglich vergeben hätte. Trotz des kläglichen Abschneidens des HSV in der vergangenen Saison reizt Aaron Hunt die kommende Saison. Sollte der neue Trainer Daniel Thioune, den Hunt noch nicht kennt, ihm die Kapitänsbinde abnehmen, könnte der Mittelfeld-Stratege auch damit leben.
mopo.de (Kostic), bild.de (Hunt)

Ich fühle mich sehr gut, habe genügend Sprit im Tank.
HSV-Kicker Aaron Hunt wird sich an den Worten messen lassen müssen.
bild.de

Voll wie vor Corona: Viele Staus auf der A1 und A7 rund um Hamburg ndr.de
Voll viele Drogen: Polizei findet 7.000 Ecstasy-Pillen und weitere Drogen bei 17-Jähriger und ihrem 32-jährigen Freund mopo.de
Voll den Plan: Hamburg will mehr Pop-Up Lanes für Fahrradfahrer berichtet auf der Seite eins  abendblatt.de/print
Voll der Unfall: Mercedes rammt Radler am Alster-Fahrradweg ab bild.de
Voller Angriff: Beachvolleyball-Olympiasiegerin Kira Walkenhorst will es mit neuer Partnerin Anna-Lena Grüne noch mal wissen mopo.de

Wetter heute: Wechselnd bewölkt bei 20 Grad. Schauer möglich.
wetter.net

Θ ZAHL DES TAGES

17 Anträge sind bislang für einen Kreditprogramm eingegangen, mit dem die Stadt duch die Corona-Krise notleidenden, kleinen Unternehmen, die Liquidität sichern wollte. Nur 1,3 Millionen Euro seien damit bislang beantragt worden, ergab die Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der CDU. Für das Programm „Hamburg Kredit Liquidität“ stünden aber 300 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen die Stadt, die durch Hausbanken zu vergebenden Kredite absichern wollte. Damit droht die Hilfe zum Flop zu werden, während die nicht rückzahlbaren Donationen der Soforthilfe mit etwa eine halben Milliarde Euro gut angenommen wurde. Hier sind noch die finalen 4.000 Anträge in Bearbeitung.
sueddeutsche.de (Kredit), twitter.ADressel (Zuschuss)

Θ DEUTSCHLAND & DIE WELT

EU-Staatschefs ringen um Einigung für Wiederaufbaufonds: Beim EU-Gipfel für das Konjunkturpaket infolge der Corona-Krise haben sich die tiefen Gräben zwischen den EU-Mitgliedsstaaten verdeutlicht. Über drei Tage und drei Nächte diskutierten Politiker der 27 EU-Länder über die Bedingungen und Maßnahmen zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Im Zentrum steht dabei ein Hilfsfonds in Höhe von 750 Milliarden Euro, der von Deutschland und Frankreich forciert wurde. Die sogenannten „sparsamen Vier“ bestehend aus Dänemark, Schweden, Österreich, Niederlande plus Finnland stemmen sich jedoch gegen das Volumen.
bild.de, handelsblatt.com, spiegel.de

Truppen ohne Kennzeichnung verhafteten Protestierende in Portland: In der Nacht auf Samstag sei es in Portland im US-Bundesstaat Oregon zu Ausschreitungen gekommen. Unmarkierte Bundestruppen seien daraufhin eingesetzt worden, um Demonstranten und Protestierende abzutransportieren. Sie hätten gegen Polizeigewalt und Rassismus ein Zeichen setzen wollen. Ihnen soll bei Verhaftungen die Auskunft verweigert worden sein, wohin sie gebracht werden, die Fahrzeuge für den Abtransport seien ebenfalls ohne Kennzeichnung gewesen.
welt.de, tagesspiegel.de, faz.net

Wirecard: Marsalek soll sich nahe Moskau aufhalten tagesspiegel.de
Corona-Pandemie: US-Regierung will kein Geld für Corona-Tests ausgeben tagesspiegel.de
Wiesenhof: Im Landkreis Vechta geht das Schlachten weiter faz.net
Menschenrechte: Großbritannien kritisiert Chinas Umgang mit Uiguren-Minderheit zeit.de
Exporte: Greenpeace kritisiert deutsche Waffenverkäufe an Drittstaaten zeit.de

Θ STADT & LEBEN

Weiter Streit um Café Seeterrassen: Nachdem Messe-Chef Bernd Aufderheide den Abriss des historischen Gebäudes im Park Planten un Blomen erneut als alternativlos dargestellt hatte, widerspricht Claas Gefroi. Der Architektur-Journalist hat bereits eine Online-Petition gegen den Abriss des Gebäudes aus den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts auf den Weg gebracht. Er bestreitet, dass ein Neubau kostengünstiger als eine Renovierung des erhaltenswürdigen Baus der Nachkriegsmoderne sei. Zudem unterstellt er der Messe, einen Neubau nur eigenen Interessen dienstbar zu machen und den Raum der Öffentlichkeit entziehen zu wollen.
abendblatt.de

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Restaurant-Tipp – Fischbrötchen an der Elbe: Die Kajüte S.B.12. mit der fantastischen Lage am Blankeneser Strand besticht nicht nur durch den direkten Ausblick auf die Elbe, sondern auch durch traditionelles Essen wie Bratkartoffeln, gebackene Kartoffeln, Suppen, Pasta, Kuchen und Crepes als Desserts. Von März bis Oktober kann auf Holzbänken im Sand gesessen werden. Ein Fischbrötchen auf dem Teller, ein kühles Getränk in der Hand, die Fußspitzen im Sand – so fühlt sich Urlaub an.
hamburg.de

Circus Quaiser zu Gast: Auf Grund der Corona- Einschränkungen und Auflagen findet die Show dieses Jahr auf der Kleinen Freiluftbühne in den Großen Wallanlagen auf Seite der Glacischaussee statt. Die Familie Quaiser überrascht Sie trotzdem mit einem wunderbaren klassischen Zirkus – von lustigen Clowns bis akrobatischem Kraftakt – ein Spaß für die Großen ebenso wie für die Kleinen. Die Vorstellungen – Am Montag um 11 Uhr und 14 Uhr -sind kostenlos. Die Besucher müssen sich allerdings zuvor online angemeldet haben.
hamburg.de

Θ FOFFTEIN

Hamburg fährt Fahrrad: „Das wird richtig cool“ spricht Mobilitätswendesenator Anjes Tjarks dem Abendblatt-Redakteur ins Notizbuch. Tjarks meint damit die Idee einer Fahrradbrücke an der Alster. Das Abendblatt radelte zum Auftakt der vom Reifenhersteller Continental finanzierten Serie „Hamburg fährt Fahrrad“ mit dem Grünen Senator durch die Stadt und verkündete dessen Einschätzungen und Visionen zum Zustand und Entwicklung der Radwege. Die bislang, trotz der sonst strengen Regeln der Medienanstalt MA HSH, nicht als „Anzeige/Werbung“ kenntlich gemachten, Serie des Leitmediums wird fortgesetzt mit Themen wie „Trends und Neuheiten auf dem Fahrradmarkt“, „Die schönsten Radtouren in und um Hamburg“, “Vorkämpfer für Radverkehr: Die Critical-Mass-Bewegung“, „Die Fibel der Verkehrsregeln für Radfahrer“ und „Wie ein besseres Miteinander auf der Straße gelingt“.
abendblatt.de, Adlerauge

Eine Radtour durch Hamburg? Da muss man Anjes Tjarks nicht lange bitten.
Radelnde leitende Abendblatt-Redakteure, der Grüne Mobilitätswendesenator und Reifenproduzent Continental haben offensichtlich gleichgerichtete Interessen.
abendblatt.de

Heute ist Neumond. Kommen Sie gut in die neue Woche und wir wünschen Ihnen einen schönen Montag.

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