Sonntag, 26. Juni 2022
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    StartPolitik & GesellschaftDressel erweitert Corona-Schirm

    Dressel erweitert Corona-Schirm

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    Angesichts der anhaltenden schweren Wirtschaftssituation hat der Senat beschlossen, den Corona Recovery Fonds zu verlängern und auszuweiten.

    Mit dem Fonds fördert Hamburg innovative Startups und wachstumsorientierte Mittelständler, die durch die Coronakrise in Schwierigkeiten geraten sind, mit stillen Beteiligungen bis zu 800.000 Euro. Ursprünglich sollte der Corona Recovery Fonds Ende letzten Jahres auslaufen. Außerdem zogen die zuständigen Senatoren Bilanz der Corona-Hilfen der letzten zehn Monate: 5,532 Mrd. Euro wurden in Hamburg geleistet, über 1,5 Mrd. Euro an Landesmitteln stehen für weitere Hilfen im neuen Corona-Jahr zur Verfügung.

    „Weil die Pandemie uns aber auch 2021 beschäftigt und weiterhin Unternehmen unverschuldet in Schwierigkeiten geraten können, lassen wir nicht nach mit unseren Hilfsprogrammen für die Hamburger Wirtschaft“, sagt Wirtschafts- und Innovationssenator Michael Westhagemann. „Deshalb verlängern wir die Laufzeit des Corona Recovery Fonds nun bis zum 30. Juni 2021. Außerdem freue ich mich, dass wir aufgrund der Verlängerung, aber auch wegen der hohen Nachfrage aus den Unternehmen das Fördervolumen von ursprünglich 50 Millionen Euro auf über 100 Millionen Euro verdoppeln können. Das ist eine Größe, mit der wir die in Frage kommenden Unternehmen möglichst gut durch die schwere Zeit bringen können.“

    Finanzsenator Andreas Dressel: „Die Lage wird für viele Unternehmen zunehmend existenzbedrohend. Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Landeshilfen immer wieder ergänzen – über 1,5 Mrd. Euro stehen konkret bereit; insbesondere mit dem Hamburger Stabilisierungsfonds für den Hamburger Mittelstand. Alles in allem konnten bereits weit über 5,5 Mrd. Euro an Hilfen in Hamburg von März 2020 bis zum Jahresanfang 2021 mobilisiert werden. Wir werden beim Bund weiter Druck machen, damit die Dezember- und Überbrückungshilfe endlich in dem Tempo an den Start gehen, wie es die Situation erfordert. Unsere Zusage gilt weiterhin: Wir kämpfen weiter für Unternehmerinnen und Unternehmer und für die Arbeitsplätze, die mit den jeweiligen Unternehmen verbunden sind. Der Hamburger Schutzschirm ist weit aufgespannt und wir bitten alle Betroffenen, die Instrumente zu nutzen, die zur Verfügung stehen.“

    Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda: „Der Recovery Fonds ist eine wichtige Hilfe gerade auch für StartUps im Medien- und Digitalbereich, die die Transformation dieses für Hamburg prägenden Wirtschaftszweiges vorantreiben. Der Fonds ist daher ein wichtiger Baustein der vielen Corona-Hilfen, die wir zwischen Finanz-, Wirtschafts-, Kultur- und Medienbehörde kurzfristig auf die Beine gestellt haben. Alleine im Kulturbereich hat Hamburg in 2020 rund 90 Millionen Euro zusätzlich an Hilfen bereitgestellt, zuletzt gut 14 Millionen Euro mit der Neustartprämie für soloselbstständige Künstlerinnen, Künstler und Kreative. Jetzt greifen zunehmend die Hilfsprogramme des Bundes auch im Kulturbereich. Wir werden aber weiter im engen Austausch mit den Kultureinrichtungen und Verbänden klären, wo wir die Bundeshilfen ergänzen müssen – und das dann auch tun. Unser Ziel bleibt, die vielfältige Kultur- und Medienszene Hamburgs möglichst gut durch die Krise zu bekommen. Dafür werden wir auch in 2021 und 2022 zusätzliche Mittel bereitstellen.“

    Mehr zu den Corona-Hilfen und der finanziellen Situation Hamburgs gibt’s morgen im Clubhouse-Talk zwischen Finanzsenator Dressel und Verleger Wolfgang E. Buss!

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