Donnerstag, 8. Dezember 2022
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    Süßes gibt den Zähnen Saures

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    Die Ernährung spielt für die Zahngesundheit eine wichtige Rolle. Zucker und Säure schaden den Zähnen. Dabei ist allerdings nicht nur die Menge entscheidend, sondern auch wie häufig Zucker gegessen wird. Die Ernährung sollte ausgewogen und abwechslungsreich sein sowie reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

    Wie gesund – und auch wie schön – unsere Zähne sind, hängt zu einem guten Teil von der Ernährung ab. Wer beispielsweise viel Säure zu sich nimmt, riskiert Schäden am Zahnschmelz, die zu größerer Heiß-Kalt-Empfindlichkeit, Verfärbungen oder Sprüngen führen können. Nicht nur Obst und Fruchtsäfte enthalten viel Säure, auch Softdrinks wie Cola, Energydrinks oder auch Dressings. Ein weiterer bekannter „Zahnschädling“ ist Zucker, der sich ebenfalls in einer Vielzahl von Lebensmitteln, über Süßigkeiten hinaus, findet und Karies begünstigt. Häufig unterschätzte Zuckerquellen sind beispielsweise Softdrinks, Ketchup und Frühstücks-Cerealien.

    Sieht das nicht himmlisch lecker aus! Ab und zu kann man sich diese Köstlichkeiten ruhig gönnen.


    Neben Säure und Zucker haben auch andere Lebensmittel bzw. Zutaten einen Effekt auf die Zahngesundheit. Und der kann durchaus positiv sein. Schon während der Schwangerschaft lässt sich die Zahngesundheit des Embryos beeinflussen. Die Entwicklung der Zähne, setzt nämlich bereits sehr früh ein, auch wenn man die Zähne erst viel später sieht. Wichtig sind die Nährstoffe Kalzium und Phosphat, die zudem Vitamin D bedürfen, um gut resorbiert werden zu können

    Kalzium und Phosphat auch im Erwachsenenalter wesentlich
    Die genannten Nährstoffe beeinflussen die Zahngesundheit keineswegs nur in jüngeren Jahren günstig. Auch Erwachsene sollten auf eine ausreichende Kalzium- und Phosphat-Zufuhr – wieder in Kombination mit Vitamin D – achten. Außerdem spielt die Speichel-„Qualität“ eine Rolle, denn im Normalzustand kann Speichel die Säure im Mundraum neutralisieren. Wenn die Zusammensetzung des Speichels aus dem Gleichgewicht gerät, kann er seine Schutzfunktion für die Zähne nicht mehr vollends erfüllen. Schädlich sind in dieser Hinsicht Alkohol und koffeinhaltige Getränke. Positiv wirkt es sich dagegen aus, viel Wasser zu trinken.
    Empfehlenswert ist zudem viel Rohkost auf dem Speiseplan, da sie in der Regel pH-neutral ist. Auch die beste und zahnschonendste Ernährung macht allerdings eine gründliche Zahnpflege nicht überflüssig. Beides in Kombination kann jedoch für lange Zeit für gesunde und schöne Zähne sorgen.

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