Freitag, 9. Dezember 2022
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    StartBlaulichtZeugenaufruf: Hakenkreuze an Poppenbütteler Schulen

    Zeugenaufruf: Hakenkreuze an Poppenbütteler Schulen

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    Seit Donnerstagabend ist es in verschiedenen Hamburger Stadtteilen zu mutmaßlich politisch motivierten Sachbeschädigungen gekommen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Unter anderem in Poppenbütte. Tatzeit: 21.10.2022, 15:00 Uhr bis 22.20.2022, 07:50 Uhr, Tatort: Müssenredder.

    Am Samstag meldete ein Zeuge eine Vielzahl verbotener Kennzeichen und Parolen, die bislang unbekannte Täter an Fensterscheiben und Außenwände eines Schulgebäudes in Poppenbüttel gesprüht hatten. Laut MOPO handelt es sich um die Grundschule am Müssenredder und das benachbarte Gymnasium, das „mit 106 Hakenkreuzen und weiteren Nazi-Symbolen“ beschmiert wurden. Laut Medienberichten sollten sie vor Beginn der Schule entfernt werden.

    Es gab in der Stadt weitere Taten:

    a) Bereits am Freitagmorgen wurde festgestellt, dass mehrere Fensterscheiben und eine Glastür einer Reederei in der Großen Elbstraße vermutlich durch Steinwürfe zerstört worden waren. Weiterhin war durch den oder die Täter eine stinkende Flüssigkeit am Gebäude ausgebracht worden. Tatzeit: 20.10.2022, 19:05 bis 21.10.2022, 06:55 Uhr. Tatort: Hamburg-Altona-Altstadt, Große Elbstraße

    b) Am Freitagnachmittag wurde der Polizei bekannt, dass die Fenster eines Parteibüros vom Bündnis 90/Die Grünen in der Harburger Schwarzenbergstraße von Unbekannten mit verschiedenfarbigen Schriftzügen besprüht worden war. Tatzeit: 21.10.2022, 15:15 Uhr (Feststellzeit) Tatort: Hamburg-Harburg, Schwarzenbergstraße

    In allen Fällen hat die Staatsschutzabteilung des Landekriminalamtes (LKA 7) die weiteren Ermittlungen übernommen. Hierbei prüfen die Ermittler im Zusammenhang mit der Sachbeschädigung an der Reederei auch die Authentizität eines im Internet eingestellten Selbstbezichtigungsschreibens.

    Zeugen, die Hinweise auf die bislang unbekannten Täter geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

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    Kai Wehl
    Chefredakteur von Alster und Alstertal Magazin
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