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Hamburger Tagesjournal

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Guten Morgen: Kneipe startet Corona-Forschungsprojekt. * Frische Vorwürfe gegen den Spiegel. * Neue Normalität an den Schulen. * Θ HAMBURG Corona-Vergehen im „Zwick“: Wirt Uli Salm feierte in der Nacht zum Sonntag seinen 72. Geburtstag groß. Trotz Zugehörigkeit zur Corona-Risikogruppe ließen er und seine Gäste wohl wenig Distanz und keinen Mund-Nasen-Schutz walten. Die von Anwohnern gerufene Polizei konnte die Kneipe in Pöseldorf nicht betreten, weil es zu voll war. Die Feiergäste sollen zudem vom Besuch der Schutzmänner nicht begeistert gewesen sein. Es bedurfte schließlich neun Peterwagen mit Besatzung und eines Polizeihundes, um die 89 Gäste mit Bußgeldbescheiden über jeweils 150 Euro zu versehen. Besitzer Uli Salm kann froh sein, wenn seine Strafe bei den vermuteten 5.000 Euro bleibt. Ein ähnliches Vergehen im niedersächsischen Leer – das bislang zu 18 Infektionen führte – soll mit bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Das Zwick wird vorerst geschlossen bleiben. bild.de (Feier in Pöseldorf),…

Guten Morgen: Lockern und Fordern * Θ HAMBURG Lockerungen in Aussicht gestellt: Am kommenden Dienstag will der Senat über weitere Lockerungen noch verbotener Lustbarkeiten wie dem Schwimmen an frischer Luft, dem Trainieren in Fitnessstudios und dem Besuch eines Kinos entscheiden. Die Infektionslage würde es bei funktionierenden Hygieneregeln zulassen. Am Dienstag wurde erstmals keine Corona-Neuinfektion gemeldet. Damit das so bleibt, hat Innensenator Andy Grote eine Mahnung an die Bollerwagenbetreiber des anstehenden Vatertags ausgesprochen. Sollte hier das Kontaktverbot, auch aufgrund von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit, nicht eingehalten werden, hält sich der Senat eine erneute Verschärfung der Regeln offen. ndr.de, abendblatt.de „Das kann eine Momentaufnahme sein, aber schlecht ist es auch nicht“ Gesundheitssenatorin Cornela Prüfer-Storcks ließ durchblicken, dass die erfolgreiche Bekämpfung des Virus ein schönes Ende ihres politischen Wirkens wäre. ndr.de –Anzeige– Offizielle und amtliche Informationen zu #CoronaHH: Der Hamburger Senat informiert auf hamburg.de/corona über Maßnahmen, um der Ausbreitung von Corona in Hamburg…

Guten Morgen: Innenstadt soll autoarm werden. * Öffentlicher Nahverkehr will Auto ersetzen. * Gemeinden an der Küste entscheiden autonom. * Θ HAMBURG Grüne übernehmen Stadtentwicklung: SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf überließ seinem Grünen-Kollegen Anjes Tjarks bei der Ergebnisverkündung der Koalitionsverhandlungen ostentativ das erste Wort. Erlebbar und autoarm wolle man die Innenstadt gestalten, erklärte Tjarks begeistert seinen schon lang gehegten Plan. Gemeinsam habe man drei Bereiche identifiziert, in denen der motorisierte Einzelverkehr, aber auch der Busverkehr reduziert werden könne. So sollen am Jungfernstieg nur Busse fahren dürfen, die aus der Mönckebergstraße indes ganz verschwinden sollen. Da wird die Steinstraße den Verkehr aufnehmen müssen. Und schließlich, das durfte/musste ausgerechnet SPD-Mann Kienscherf verkünden, wolle man den Burchardtplatz vor der Geschäftsstelle der Grünen autofrei und hübsch machen. Das ordne sich in den Kontext eines sich ebenfalls neu entwickelnden Kontorhausviertels ein. facebook.anjes.tjarks, welt.de, mopo.de „Die Perspektive ist gut.“ Grüne und SPD sehen sich auf einem guten gemeinschaftlichen…

Guten Morgen: Radfahren. * Kicken. * Schwimmen. *  Θ HAMBURG Pop-Up-Bike-Lane in der HafenCity: Auf dem Sandtorkai soll eine Spur für die Fahrradfahrer freigegeben werden, wie Grünen-Fraktionschef, und möglicher kommender Verkehrssenator, Anjes Tjarks bekannt gab. Der Erfolg in den Koalitionsverhandlungen zum Thema Mobilität mit der SPD symbolisiert die Entscheidung, dass der Bau von Fahrradwegen perspektivisch verstärkt werden soll. Im Gegenzug stimmten die Grünen dem SPD-Willen für ein kostenloses Ticket für Schüler im Nahverkehr zu, den wiederum beide Parteien weiter fördern möchten. Ein S-Bahn Tunnel nach Diebsteich und eine U-Bahnbrücke nach Wilhelmsburg sollen gebaut werden. Die strittigen Punkte A26-Ost und die Perspektive für den Flughafen werden in das Themenfeld Wirtschaft verlegt, um das die Verhandler mittlerweile schon auffällig lange ringen. welt.de, ndr.de, hamburg1.de „Wir wollen Hamburg mobiler machen.“ SPD und Grüne wollen alle Segmente der Mobilität stärken. ndr.de Es ist kompliziert: Eine bunte Mischung von Menschen und Meinungen fand sich am Sonnabend…

Guten Morgen: Heute wird auch mal gecklickbaitet. * Θ HAMBURG Voll krass! Wie konnte DAS passieren? Mit solchen oder ähnlichen Überschriften will das neue Online-Angebot „moin.de“ für Hamburg die Leser zum Anklicken der Geschichten animieren. Hinter dem Medium steht die Funke-Gruppe, die auch das Hamburger Abendblatt verlegt. Ähnliche Angebote von Funke wie „Der Westen“ in Nordrhein-Westfalen, sowie in Niedersachsen und Thüringen sind schon länger online und scheinen erfolgreich zu sein. Das Portal der Aktualitäten wird in Hamburg in Konkurrenz zu „mopo.de“ stehen, das Reichweiten-Marktführer in der Region ist, sowie dem lokalen Angebot von „Tag24“. Man wolle lokale Geschichten erzählen, die sonst keiner hat, wurde seitens der Moin-Macher erklärt. meedia.de, kress.de „Hamburg Hafen: Die krassesten Zoll-Funde! Taschenlampen aus China waren in Wirklichkeit etwas ganz anderes.“ Die Geschichte wurde indes im vergangenen Jahr schon von Vielen vielfach erzählt. moin.de Wie cool ist das denn? Pumpen wieder erlaubt! Das Verwaltungsgericht Hamburg hat entschieden, dass…

Guten Morgen: Solidarität wird gefordert. * Θ HAMBURG Gemeinsam stehen wir gegen Corona! Bürgermeister Peter Tschentscher nutzte den Mittwochabend, um die HamburgerInnen erneut an immer Abstand halten und Maskenpflicht, wo sie geboten ist, zu erinnern. – Den Hinweis auf das Händewaschen hat er indes vergessen. Sie wissen es besser! – Nur mit dieser Disziplin könnten weitere Lockerungen erfolgen, erklärte Tschentscher mit ernster Mine und unterstützender Gestik. Die Fokussierung scheint bislang indes gut zu klappen. Am Mittwoch wurden lediglich drei Neuinfektionen gemeldet. Nun wird es spannend sein zu erwarten, ob die Lockerungen des Mittwochs, vor allem die Öffnung der Restaurants, das Infektionsgeschehen beeinflussen. Zudem tasteten sich die Hamburger wieder an Großraumverkäufer heran, wovon vor allem IKEA profitiert haben soll. twitter.com/TschenPe (Mahnen), spiegel.de (Sonst passiert das), abendblatt.de, mopo.de (IKEA), ndr.de (Restaurants) „Wenn wir das nicht ernst nehmen, kann die Verbreitung des Virus jederzeit wieder schnell Fahrt aufnehmen“ Abstand halten und Masken tragen…

Guten Morgen: Branchen werden auf 50 Prozent reduziert. * Θ HAMBURG – Leitartikelchen – Zuckerbrot und Drohung mit der Peitsche: Nach den erwarteten Lockerungen in den Bereichen Freundeskontakte, Gastronomie und dem Sport, mahnte der Senat zu Abstand und Besonnenheit, sonst könnten die frischen Freiheiten auch schnell wieder weg sein. Die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Innensenator Andy Grote schauten hin in Hamburg und haben mit Sorge am warmen Wochenende viele Verstöße gegen Abstandsvorgaben beobachtet. Klagen über zu wenig Abstand gab es aber auch schon an den warmen Ostertagen; Wochen später sinkt die Zahl der Neuinfizierten trotzdem immer weiter. Nun zweifeln viele HamburgerInnen am Sinn für die Vorsicht. Das führt zu maskenlosen Demonstrationen, bei denen sich eine bunte Mischung aus Zweiflern und Verschwörungstheoretikern zusammen gefunden hat. hamburg-news, ndr.de, welt.de „Wir können die nächsten Schritte nur gehen, wenn die Zahlen niedrig bleiben.“ Bürgermeister Peter Tschentscher mahnt die HamburgerInnen weiter zur Solidarität. ndr.de „Trübe…

Guten Morgen: Man sieht sich wieder. * Θ HAMBURG Beste Freunde wieder treffen: Das will der Senat am Dienstag erlauben, wenn sich das Wiedersehen auf Angehörige zweier Hausstände beschränkt. Zudem werden die Regeln für die Öffnung von Restaurants verkündet, die nach Spekulationen des Abendblattes schon am Mittwoch den Betrieb wieder aufnehmen könnten. Dabei sind Beschränkungen bei der Auslastung zu erwarten und Reservierungen mit Kontaktadresse werden wahrscheinlich zwingend. Abstand muss ohnehin gehalten werden, auch bei der Öffnung von Sportanlagen, die wieder von Vereinen genutzt werden dürfen. Die Öffnungs-Szenarien für Fitnessstudios, Freibäder, Kinos und weitere Bereiche des öffentlichen Lebens sind am Dienstag noch nicht zu erwarten, aber sollen bald folgen, sofern der R-Wert und weitere statistische Corona-Parameter im Rahmen bleiben. faz.net „Ich verstehe diese Stimmen in der Gesellschaft und auch in der Kirche nicht.“ Erzbischof Stefan Heße wehrt sich gegen Corona-Verschwörungstheorien, die auch in Hamburg populärer werden. mopo.de –Anzeige– Offizielle und amtliche…

Guten Morgen: Zweite Staffel der Serie „Leben mit Corona“ hat begonnen. * Was bisher geschah… * Intro überspringen… * Θ HAMBURG Hamburg macht sich locker: Die Freude über vollzogene und antizipierte Lockerungen der Corona-Einschränkungen ließ viele Hamburgerinnen und Hamburger bei frühsommerlichen Temperaturen wieder enger zusammenrücken. So soll es am Wochenende in der Schanze viel Kontakt und viel Alkohol gegeben haben. Die Polizei will am Montag über ihre Wahrnehmung informieren. Relativ wenige Hamburger im Bundesvergleich fanden sich zu Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen zusammen. 500 Demonstranten wurden auf dem Rathausmarkt gezählt, die gegen Einschränkungen und Maskenpflicht demonstrierten. Mit und ohne Mund-und-Nasenschutz boten einige Kirchen, darunter der Michel wieder Präsenz-Gottesdienste an, bei denen Gläubige Distanz wahren und dem Singen entsagen mussten. ndr.de, abendblatt.de (Wochenende), ndr.de (Demo), hamburg1.de (Kirche) „Das war so richtig Mallorca-Stimmung.“ Polizeiaussage über die Post-Corona-Schanze. mopo.de –Anzeige– „Reden, Zuhören und Mitmachen!“ empfiehlt das Unternehmernetzwerk M-POINT allen Unternehmer*innen aus der Metropolregion Hamburg. Hierzu bietet…

Guten Morgen: 75 Jahre. * Θ HAMBURG – Leitartikelchen – . Tüte wird weitergereicht: Die Entkriminalisierung von Cannabis-Konsum und -Besitz zieht sich zäh durch die rot-grünen Koalitionsverhandlungen. Die Grünen wollen den kleinen Besitz auf eine Ordnungswidrigkeit runterstufen. Die SPD will es nicht. Das sollte zuerst im Bereich Inneres besprochen werden. Die Verhandler zogen nur kurz am Thema und gaben es dann weiter an den Bereich der Justiz. Dort wurde nun dem grünen Anspruch auch das Schwarzfahren zu entkriminalisieren und einen Polizeibeauftragten zu schaffen, nicht entsprochen; das umstrittene Drogenthema soll jetzt im Verhandlungsfeld der Gesundheit entschieden werden. Und wer die Haltung der scheidenden Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks zum Thema Cannabis kennt, ahnt es: die grüne Traumtüte wird bald ausgeraucht sein. ndr.de, abendblatt.de „Davon gehen wir aus“ SPD-Familiensenatorin Melanie Leonhard und die grüne Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank haben derweil erfolgreich und harmonisch über die Gleichstellung von Frau und Mann verhandelt und erwarten die Parität…

Guten Morgen: Lockerung allerorten. * Θ HAMBURG Lokale Lockerungspolitik will erlernt werden: Nach der Entscheidung, die Ausgestaltung der Corona-Lockerungen auf die Ebene der Länder zu verlegen, kommt nun viel neue Arbeit auf Senat und Behörden zu. Da wollen viele abgestufte Regeln und Pläne für Kitas, Schulen, Außen- und Innengastronomie, Hotels, Kinos, Freibäder, Fitnessstudios und vieles mehr, erdacht, intern und extern abgestimmt, formuliert, verabschiedet, kommuniziert, gerechtfertigt und überwacht werden. Die Freiheit der Hamburger Entscheidungen endet, wenn es wieder mehr als 900 neue Corona-Fälle innerhalb von sieben Tagen geben sollte. Dann müssten Lockerungen wieder zurückgenommen werden, wie etwa der in Aussicht gestellte gemeinsame Restaurantbesuch von Menschen zweier getrennter Haushalte. Bis auf weiteres gilt: Abstand halten, Maske, wo sie sein muss, Händewaschen. welt.de, faz.net, zdf.de „Vorsicht und Kontrolle“ Lockerungspolitiker Peter Tschentscher muss nun ein gutes Händchen beim defensiven Vorgehen im ausgerufenen Wettbewerb der Länder beweisen. twitter.ZDFheute „Schatz, setz deine schönste Maske auf. Wir…

Guten Morgen: Die einen sagen so, die anderen sagen so. * Θ HAMBURG Prost! Die Kneipen könnten schon am Wochenende wieder öffnen. So wollen es Wirtschaftssenator Michael Westhagemann und seine Kollegen in den Ländern, wie sie wissen lassen mussten. Das wäre ein schneller Fortschritt bei den Lockerungen. Hamburg hatte am Dienstag ganz vorsichtig die Spielplätze, Museen und den Freiluftsport wieder freigegeben. Bei dem Gespräch der Länderchefs und der Bundesregierung am Mittwoch wird es auch um die Wiederbelebung in den Kitas -Sozialsenatorin Melanie Leonhard war hier federführend bei der Konzeptentwicklung- und in den Schulen gehen. Bürgermeister Peter Tschentscher gibt sich derweil weiter vorsichtig in Hinblick auf die epidemischen Wirkungen der Lockerungen, was ihn nach Medienberichten zum Teil einer kleiner werdenden Gemeinschaft nur noch weniger, zumeist, Städtechefs im Bunde mit der Kanzlerin werden lässt. welt.de (Kneipen), spiegel.de (Stimmung in der Politik) „Man versteht es nicht mehr.“ Auch wenn man nicht der Aluhutfront angehört,…

Guten Morgen: Buchen Sie schnell Ihren Urlaub an der See. * Θ HAMBURG – Leitartikelchen – Plätze zum Spielen werden geöffnet: Das soll eine der Lockerungen für den Nachwuchs sein, die der Senat am Dienstag beschließen und verkünden will. Auch der Besuch von Museen, Galerien und Tierparks wird wohl wieder gestattet. Hamburg geht vor dem Hintergrund des medizinischen Wissens von Bürgermeister Peter Tschentscher mit dem Thema Lockerung recht restriktiv um. Sachsen-Anhalt erlaubt derweil fünf Kontaktpersonen und Niedersachsen wedelt schon mit der Öffnung von Restaurants und dem zügigem Ausbau des Kita- und Schulbetriebs. Sogar an die Öffnung der Freibäder hat Ministerpräsident Stephan Weil in seinem Corona-Plan gedacht, der aber erst nach Telefonkonferenz der Länderchefs mit der Bundesregierung am Mittwoch verabschiedet werden soll. twitter.ADressel, mopo.de, ndr.de (Hamburg), faz.net, welt.de (Hannover), twitter.annewild_muc (München), zeit.de (Intellektuelle Einordnung) „Im Zweifel auch gegen den Willen der anderen Länder. “ Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil nimmt sich halt…

Guten Morgen: Der Wahnsinn geht weiter. * Θ HAMBURG Locker sein oder lockern sein lassen? Die kommenden Tage bieten Drama in der Frage der Lockerungen von Corona-Beschränkungen. Die Hamburger Wirtschaft forciert die Abschaffung mancher nicht ganz nachvollziehbarer Beschränkungen, Eltern hoffen auf offene Spielplätze und Bildungseinrichtungen. Es gärt in einem Teil der freien Gesellschaft, während ein anderer Teil aus Sorge vor der Krankheit weiterhin vorsichtig und mit Maske agieren will. Das ist auch die Linie von Bürgermeister Peter Tschentscher, der immerhin der Außengastronomie noch für den Mai Hoffnung macht. Wenig Zuversicht zeigte Tschentscher im Gespräch mit Unternehmerin Olivia Jones für die Clubszene auf dem Kiez, für die nun aber ein neues Hilfsprogramm geschaffen werden soll. spiegel.de, faz.net, abendblatt.de (Debatte), ndr.de (Clubs) „Ich bin mir nicht sicher, ob uns später die Daten sagen, dass wir zu vorsichtig waren an der Stelle. Aber das lässt sich aus heutiger Sicht noch nicht sicher beurteilen.…

Guten Morgen: Es bleibt eine spezielle Zeit. * Θ HAMBURG „Die Zeit der Krise, ist die Zeit der Handelskammer“ – Jedes dritte Hamburger Unternehmen erwartet einen zumeist heftigen Umsatzrückgang in 2020. Noch nie war die gemessene Stimmung in der Wirtschaft so schlecht wie in Coronazeiten, hat die Handelskammer ermittelt. Nun will Präses Norbert Aust die Lage der Unternehmer verbessern. Dazu soll die Politik, der Kenntnis der Kammer folgen und klare an der Hygiene und nicht an der Branche orientierte Regeln verabschieden. Die Förderung für unverschuldet in die Krise gekommene Unternehmen müsse fortgesetzt werden. Kleine Unternehmen müssten bei der Digitalisierung unterstützt werden. In gemeinsamen Runden Tischen mit den Behörden müssten Zukunftspläne für Sektoren entwickelt werden. Hier soll mit der Tourismus- und Freizeitbranche begonnen werden. welt.de, abendblatt.de, hk24.de „Wir kommen nur in Solidarität mit allen aus der Krise“ Kammerpräses Norbert Aust will den Unternehmen gemeinschaftliche Wege in die Zukunft aufzeigen. ndr.de –Anzeige–…

Guten Morgen: Neue Pläne für Kitas, Schulen, Kliniken und Kicker. Θ HAMBURG Kitas stufenweise wieder öffnen: Dafür hat nun unter der Mitfederführung von Sozialsenatorin Melanie Leonhard die Jugend- und Familienministerkonferenz eine Empfehlung abgegeben. In Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen sollen zuvorderst Kinder mit einem besonderen Betreuungsbedarf sowie Kinder, die vor dem Übergang in den schulischem Unterricht stehen, wieder in die Kitas kommen dürfen. Zudem sollen wie bislang Alleinerziehende und Angehörige systemrelevanter Berufsgruppen ihre Kinder betreuen lassen können. Wie weitere Steigerungen zum Normalbetrieb möglich seien, müsse vor Ort entschieden werden. Es wird auch empfohlen, mit der Öffnung von Spielplätzen zu beginnen. welt.de, hamburg.de, spiegel.de „Auch für Eltern gilt es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten.“ Sozialsenatorin Melanie Leonhard will die Situation für Eltern verbessern und forschen lassen, ob kleine Kinder das Virus bekommen und verteilen. hamburg.de „Homeoffice bedeutet für Tausende Frauen gerade vor allem home und wenig office“ Gruner+Jahr-Chefin Julia Jäkel sorgt…

Guten Morgen: Herausfordernde Zeiten. * Θ HAMBURG Konsens bei der Bildung: Rot-Grün haben sich im Rahmen der Koalitionsverhandlungen beim Thema Schule geeinigt und wollen fortsetzen, was schon länger beschlossen war. Der Schulfrieden erhält die Strukturen der Einrichtungen für deren steigende Schülerzahlen mehr Platz geschaffen werden soll. Die Dächer sollen grüner werden und die Digitalisierung soll vorangetrieben werden. Bei letzterem ist kurzfristig Eile geboten, denn aufgrund der Corona-Abstandswahrung, ist davon auszugehen, dass mindestens auch das Schuljahr 2020/2021 improvisierte Pädagogik bereit halten wird. Auch in der Kultur und der Wissenschaft wird es in den kommenden Jahren heftig ruckeln, die am Mittwoch die Themen der Verhandlungen sein werden. twitter.GRUENE_Hamburg, taz.de, ndr.de „Klosettsitz aus Kunststoff (weiß), ohne Deckel mit schweren Scharnieren und Sechskantmuttern. Toilettenpapierhalter, schwere Ausführung, diebstahlgesichert.“ Die Zeit hat da ein ganz launiges Stück zum Thema schwieriger Schulhygiene in Coronazeiten verfasst. zeit.de –Anzeige– Offizielle und amtliche Informationen zu #CoronaHH: Der Hamburger Senat informiert…

Guten Morgen: Hygiene. * Abstand. * Maske. * Bewegungsprofil. *  Θ HAMBURG Händewaschen, Lüften und gut Putzen: Wenn das in Kitas gewährleistet sei, könne man ausgehend von den bestehenden Grüppchen der Notbetreuung die Zahl der Kinder auf Kleingruppen steigern, sieht das Konzept von Sozialsenatorin Melanie Leonhard vor. Die Gruppen in einer Kita sollen indes voneinander getrennt bleiben. In den kleinen Einheiten könnten dann die hygienischen Regeln spielerisch vermittelt werden, schreibt Leonhard in einem Gastbeitrag für den Spiegel. Co-Autor ist der NRW-Familienminister Joachim Stamp mit dem Leonhard ein Konzept für die nächste Corona-Gesprächsrunde des Bundes und der Länder am kommenden Donnerstag vorlegen soll. spiegel.de „Wir wollen dafür Sorge tragen, dass Politik und Wissenschaft nicht länger in einem Elfenbeinturm verharren, in dem die Lebenswirklichkeit von Kindern und Familien aus dem Blick gerät. Denn Kinder dürfen nicht zu Kollateralschäden der Pandemie werden.“ Sozialsenatorin Melanie Leonhard sorgt sich um das Kindeswohl nach Wochen der…

Guten Morgen: Es sind orientierungslose Zeiten. * Θ HAMBURG Blick in die Kasse: Damit begann am Donnertag die Koalitionsverhandlung von SPD und Grünen im Distanz erlaubenden Festsaal des Rathauses. Die Kassenlage ist indes ernüchternd, denn die Finanzhilfe für Corona-Betroffene, steigende Sozialausgaben und sinkende Steuereinnahmen reduzieren den finanziellen Spielraum. Nun wolle man sich auf die Bereiche Verkehrsinfrastruktur, Klimaschutz und Bildung konzentrieren, aber dennoch kraftvoll investieren, zog Bürgermeister Peter Tschenscher die Bilanz des „inhaltlichen Gesprächs“ mit den Grünen. Die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank nahm noch die Wissenschaft in die Prioritätenliste auf. Am kommenden Montag soll es in den Verhandlungen dann um das Thema Schule gehen. ndr.de, welt.de taz.de „Uns hilft in dieser Situation sehr, dass wir bereits über fünf Jahre einen guten, vertrauensvollen Umgang miteinander hatten“ SPD-Landesvorsitzende Melanie Leonhard hat wieder Freude an den Grünen, nachdem die Warburg-Irritation rechtzeitig ausgeräumt wurde. abendblatt.de –Anzeige– „Miteinander im vertrauensvollen Umgang bleiben“ empfiehlt auch das Unternehmernetzwerk M-POINT seinen…

Guten Morgen: Maske hier, Maske da * Θ HAMBURG Koalitionsverhandlungen beginnen: Am Donnerstag beginnen die Beratungen über einen neuen Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen und die Besetzung der Senatsposten. Das begrüßt auch die Bürgerschaft, die vom Abnicker der Senatsmaßnahmen wieder zum politischen Gremium mit Gewicht werden will. Nachdem die Abgeordneten dem Senat eine Milliarden Euro zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Not in Krisenzeiten freigegeben hatte, wurde ein Coronaausschuss aus 20 Mitgliedern eingesetzt, dem der Senat über die Verwendung der Gelder und weiterer Coronamaßnahmen Bericht erstatten will. Die Einrichtung weiterer Ausschüsse wird erst nach der Bildung des neuen Senats erfolgen, die vor dem ausfallenden Sommerfest der Bürgerschaft abgeschlossen sein soll. ndr.de, abendblatt.de (Berichte aus der Bürgerschaft), twitter.com/buergerschaftHH (Bilder aus der Bürgerschaft) „Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger, sich auf das Tragen solcher Gesichtsmasken vorzubereiten und diese sinnvolle Vorkehrung zum Schutz vor Infektionen ab kommenden Montag einzuhalten.“ Bürgermeister Peter Tschentscher lobt die Hamburger…

Guten Morgen: Wir hatten Ihnen schon länger nahe gelegt, sich Masken zu besorgen. * Superspreader offenbart sich * Θ HAMBURG Erste Schritte in ein normales Leben: So ist die Regierungserklärung überschrieben, die Bürgermeister Peter Tschentscher heute in der Bürgerschaft halten wird. Tschentscher wird erklären, wieso das verpflichtende Tragen von bislang eher ungewollten Masken ein Schritt in das neue Normal des Lebens sei. Der Mund- und Nasenschutz muss ab Montag in Bus, Bahnen und Geschäften angelegt werden. Die Bürgerschaft wird sich nach der Debatte um den Virenschutz selber einen Coronaausschuss geben, damit die Abgeordneten beschäftigt sind, bis sich der neue Senat sortiert hat. Die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen beginnen am Donnerstag. Die Grünen streben nach ihrem guten Wahlergebnis nun fünf statt bislang drei Sitze im Senat an. hamburg.de, welt.de (Maske wird das neue Normal), ndr.de (Abgeordnete), hamburgische-buergerschaft.de (Livestream Bürgerschaft um 13.30 Uhr), welt.de (Koalitionsverhandlungen) „In der Krise zeigt sich der…

Guten Morgen: Wenn Sie noch keine Maske haben: Kaufen Sie eine!  * Es wird Zeit. * Θ HAMBURG Vorbereitungen für mehr Corona-Infizierte: In Hamburg sind zehn sogenannte Infektpraxen geschaffen worden, in denen sich Menschen mit Corona-Symptomen untersuchen lassen können. Die Maßnahme soll in erster Linie für HamburgerInnen, die bislang keinen Hausarzt haben genutzt werden. Zudem sollen damit Hausärzte entlastet werden. Das Projekt der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg in Abstimmung mit der Gesundheitsbehörde ist darauf eingestellt, die Zahl der Praxen bei Bedarf zu erhöhen. Die vorhandenen Kapazitäten sind auf 400 Menschen am Tag ausgelegt. Ab Mittwoch werden die Termine unter der Telefonnummer 040 22802-930 vergeben. welt.de, ndr.de (Vorbereitung), tagesspiegel.de, apnews.com (auf mehr Fälle) „Wir wissen, dass viele Hausärzte zu den Risikogruppen gehören“ Um die Hausärzte zu schützen, wurde zudem nach Protesten an der Möglichkeit festgehalten, sich am Telefon bei Atemwegsproblemen krank schreiben lassen zu können. welt.de –Anzeige– HAMBURGER CORONA SOFORTHILFE: Die Freie…

Guten Morgen: Gute sportliche Aussichten für GolferInnen, Tennisspieler, Reiter und womöglich auch Segler. * Schwimmer und SexarbeiterInnen sind wirklichen Verlierer der Krise. * Θ HAMBURG – Leitartikelchen – Posse im Norden geht weiter: Nachdem die Kieler Landesregierung den Hamburger Zweitwohnungsbesitzern in Aussicht gestellt hatte, dass sie ab Montag wieder ihr Eigentum nützen dürfen, grätschten einige Landräte dazwischen und untersagten am Sonntagabend erneut die Einreise der unerwünschten Corona-Verdachtsfälle aus Hamburg. Wir erinnern uns: Die Friesen und Ostholsteiner haben Angst, dass die Hamburger dort erkranken, denn die wenigen Notfallbetten sollen den richtig Einheimischen vorbehalten sein. Das immerhin Lustige ist jetzt: es gibt nun Ausnahmegenehmigungen, mit denen für zwei Tage eingereist werden darf. Die Hamburger sollen ihre Behausungen für den Betrieb als Ferienwohnung (!) vorbereiten können. Weil in sechs Wochen ist Corona dann ja weg und die Gäste, wie die unerwünschten Vermieter auch, brauchen dann keine Beatmung mehr, aber die Kurtaxe muss ja weiter…

Guten Morgen: Lange Bälle beim Tennis und Golf gehen wieder im Norden. * Θ HAMBURG Neue Corona-Verfügung: Nach einer Senatsbesprechung am Freitag wird Bürgermeister Peter Tschentscher am Nachmittag bekannt geben, wie die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Fortsetzung des Kontaktverbotes bei gleichzeitigen leichten Lockerungen in Hamburg umgesetzt werden sollen. Da haben die Länder durchaus Spielraum. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther überraschte schon am Donnerstag als er in Aussicht stellte, dass Hamburger möglicherweise bald wieder in ihre Reetdachkaten auf Sylt zurückkehren dürfen, um dort auch wieder Golf und Tennis spielen zu können. Die Zulassung des Tagestourismus habe man ebenfalls auf der Zeitachse im Auge; genau wie die Genehmigung von Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Besuchern. Bislang gibt es indes noch Bußgelder und Ausweisungen, wenn man als Hamburger Kleingruppe zu dritt nach einem unerlaubten Grenzübertritt in Wedel am Hetlinger Elbstrand erwischt wird. ndr.de, kn-online.de (Heute schon Kiel), twitter.phoenix_de (Vorgestern noch zerbrechlicher Zustand)…

Guten Morgen: Halten Sie Distanz. * Waschen Sie sich die Hände. * Kaufen Sie schnell Masken. * Θ HAMBURG Leitartikelchen. Dünnes Eis: So schätzt Bürgermeister Peter Tschentscher die aktuelle Situation im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus ein. Damit der „zerbrechliche Zustand“, so Kanzlerin Angela Merkel, erhalten bleibt, dürfen die HamburgerInnen ab Montag vom Kurzarbeitergeld zwar wieder Autos, Bücher und Corona-Memorabilia im Ladengeschäft kaufen, aber sich weiterhin nicht näher kommen. Im öffentlichen Raum sollen Masken getragen werden und Großveranstaltungen sind bis Ende August abgesagt. Unwahrscheinlich, dass die Events danach erlaubt werden. Die Schulen sollen ab dem 4. Mai den Betrieb für ausgewählte Altersklassen eröffnen. Die Kitas bleiben derweil geschlossen, weil kleine Kinder keinen Abstand halten können, was sich in den nächsten zwölf bis 18 Monaten nicht ändern wird. Es sei denn sie lernen es. In Kitas. ndr.de, welt.de, bundesregierung.de (Kontaktbeschränkungen werden verlängert), faz.net (Dänemark öffnet Schulen und Kitas mit Konzept),…

Guten Morgen: Zeit der Entscheidungen. * Grüne haben zu viel Zeit für Papier zur Unzeit. * Harte Zeiten für Sozialunternehmen. * Zeit für Schwäne. * Θ HAMBURG Tag des Diskurses: Bürgermeister Peter Tschentscher berät am Mittwoch mit seinen Kollegen aus den Ländern und der Bundesregierung über eventuelle Lockerungen der Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus. Tschentscher will dabei vorsichtig vorgehen und weiß die Bayern an seiner Seite, während NRW schon am Dienstag verkündete, die Schulen schnell wieder öffnen zu wollen. Die Politik kann sich bei der Entscheidung nicht auf die Empfehlungen der Wissenschaft stützen, denn deren Kakophonie untermauert alles, von einer Verschärfung der Regeln bis hin zur weitgehenden Beendigung der Maßnahmen. bild.de, rnd.de (Politik), spiegel.de (Leopoldina), heise.de (RKI), helmholtz-hzi.de (Helmholtz), riffreporter.de (Heinsberg) „Die Kleinen immer wieder an Abstandsregeln zu erinnern, sei aber wie einen Sack Flöhe zu hüten.“ Hamburger Pädagogen sehen die Corona gerechte Betreuung der Kitakinder kritisch. Das wird sich…

Guten Morgen: Klopapier ist out: * Kaufen Sie Masken! * Koalitionsverhandlungen werden demnächst beginnen. * Θ HAMBURG Hamburger halten sich an die Regeln: Etwa 1.000 Verstöße gegen das Kontaktverbot hat die Polizei bei bestem Wetter an den Ostertagen registriert, was als lässlich eingeschätzt wird. Weil die Lage im Bund ähnlich war, gibt es nun Hoffnung, dass die Regeln gegen die Ausbreitung des Virus etwas gelockert werden könnten. Das legt eine Empfehlung der Nationalen Akademie der Wissenschaften nahe, die von Kanzlerin Angela Merkel im Vorfeld als wichtig eingeschätzt worden war. Es läuft wohl erstmal darauf hinaus, dass Schutzmasken im öffentlichen Leben eine große Rolle spielen sollen. Sobald es die Gesichtsverdeckung in ausreichender Zahl gibt, könne man etwa darüber nachdenken, die Schulen für bestimmte Klassenstufen wieder zu öffnen. ndr.de (Ostern), welt.de, zeit.de, faz.net (Empfehlung) -Meinung- „Hamburgs Grüne wollen Kitas und Schulen wieder öffnen.“ Das klingt nicht so, als würden die Hamburger Grünen…

Guten Morgen: Kommen Sie gut und entspannt über die Ostertage! Θ HAMBURG Kontaktsperre wirkt: Eine Studie der Max-Planck-Gesellschaft hat ergeben, dass die Einführung der Kontaktsperre die Neuinfektionen mit Corona deutlicher reduziert hat, als die Maßnahmen zuvor, die unter anderem die Schließung der Schulen umfassten. Nach Meinung des Institutes müssten die Sperren noch mindestens zwei Wochen Bestand haben. Zuvor hatte der Leiter der Intensivmedizin des UKE, Stefan Kluge, eine abgestufte Lockerung der Maßnahmen schon im April angeregt. Am Donnerstag wird sich Schulsenator Ties Rabe mit seinen Kollegen der Länder abstimmen, ob, wann und wie, die Schulen wieder geöffnet werden sollen. Nach Ostermontag wollen dann die Bundesregierung und die Länder beraten, wie es in der Coronapolitik weiter gehen soll. spiegel.de, mpg.de (Studie), ndr.de (UKE), spiegel.de (Schule) „Unsere Gesellschaft kann wirklich stolz darauf sein, dass sie diese Wende geschafft hat.“ Das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation verteilt Lob für Enthaltung. spiegel.de „Wir müssen wahrscheinlich schon…

Guten Morgen: Das Virus ist doch hartnäckiger als gedacht und treibt weiter Keile zwischen Nachbarn * Θ HAMBURG Lob für die Grenzschützer: Der Zwist zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein will sich nicht beruhigen. Der Kieler Ministerpräsident Daniel Günther lobte seine Polizei, deren Schergen viele Hamburger zu Fuß und auf dem Rad am Wochenende an der Landesgrenze abgewiesen hatten. Das fanden die Hanseaten und ihr Bürgermeister Peter Tschentscher nicht sehr nett. So wolle man dennoch auch an Ostern weiter vorgehen, erklärte Günther. Immerhin sollen die Kontrollen etwas in das Landesinnere verschoben werden, wie ein klärendes Gespräch der Landeschefs ergeben haben soll. Für den einflussreichen SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs ist das Thema noch nicht erledigt. Er fordert eine Entschuldigung aus Kiel. welt.de, abendblatt.de, zeit.de „wo peter recht hat, hat er recht. die schleswig-holsteinische landesregierung wird immer peinlicher. so geht metropolregion garantiert nicht. eine entschuldigung ist fällig.“ Johannes Kahrs ist richtig auf Zinne. twitter.kahrs „Gut,…

Guten Morgen: Dieses Corona muss noch lernen, dass es Grenzen der Gesellschaft gibt. * Θ HAMBURG – Leitartikelchen – Grenzen austesten: Das Coronaproblem ist ja noch jung und will ganz natürlich seine Grenzen austesten. So wollte es am Wochenende die Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg für Fußgänger und Radfahrer schließen. Das hat im Nachhinein nicht geklappt. Dem Virus geboten der Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher und der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther doch noch Einhalt – wenn auch nicht in einer gemeinsamen Erklärung. Die Kontrollen sollen nun immerhin ins Landesinnere verlegt werden. Das Virus hatte auch versucht, die Polizei zu motivieren, HamburgerInnen von Bänken und Decken im Freien trotz ausreichenden Sicherheitsabstands zu vertreiben. Aber auch hier half der gesunde Menschenverstand gegen das Virus und die Vertreibung wird in Zukunft nicht mehr passieren. ndr.de, abendblatt.de, Adlerauge (Keine gemeinsame Erklärung) „Die Abweisung von Fahrradfahrern aus Hamburg am Elbdeich an der schleswig-holsteinischen Landesgrenze könnte gerechtfertigt…

Guten Morgen: Bei aller Krise dürfen Bürgerrechte nicht unter die Räder geraten. * Θ HAMBURG Polizei denkt sich Coronaverbot aus: Nach Medienberichten und eigenem Erleben werden Passanten von Polizisten, freundlich, aber bestimmt, darauf hingewiesen, dass sie nicht zulange auf Bänken, Decken oder anderen Sitzgelegenheiten im Freien ausharren dürfen, was bei kommenden sommerlichen Temperaturen schon eine weitere, zudem nutzlose, Beeinträchtigung der Lebensqualität darstellt. Innensenator Andy Grote ist indes über die Ansage seiner Beamten erstaunt, denn es gibt keinerlei Rechtsgrundlage dafür. Derweil wurden am Sonntag von der Polizei 480 Strafen ausgesprochen, weil gegen die vorhandenen Bestimmungen der Kontaktsperre verstoßen wurde. Ingesamt hätten die Hamburger sich trotz des schönen Wetters allerdings umsichtig verhalten, lobte eine Polizeisprecherin. welt.de, mopo.de, twitterHHTagesjournal (Polizei), hamburg.de (Verfügung ohne Sitzdamalnichtsolangverbot) „Eine Reiterstaffel der Polizei erinnerte sie -die Spaziergänger- daran, die Regeln einzuhalten und wies unter anderem darauf hin, dass man sich nicht für längere Zeit hinsetzen oder Picknicken dürfe.“ Das…

Guten Morgen: Bleiben Sie locker – wenn es irgendwie geht. * Θ HAMBURG – Leitartikelchen mit einem Hauch von Glosse – Das zieht sich noch: Die Zahl der mit Corona neu infizierten HamburgerInnen verharrt mit 124 auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Damit das so bleibt, soll die Verkündung eines Bußgeldkataloges die Bürger strenger disziplinieren, den Abstand weiter zu wahren. Gegen den Katalog der Maßnahmen kann man in diesen Tagen nicht demonstrieren, weil die Versammlungsbehörde dann den Abstand gefährdet sieht. Bürgermeister Peter Tschentscher deutete an, dass die rigiden Maßnahmen über den 19. April hinaus bestehen bleiben können. So wird es auch von der Mehrheitsmeinung der Wissenschaft als notwendig erachtet. Die Maßnahmen stoppen die Ausbreitung der Krankheit, aber sie haben zunehmend negative Auswirkungen auf die Hamburger Gesellschaft und Wirtschaft sowie die Versammlungsfreiheit. ndr.de, jensschroeder.info (Infizierte), welt.de (Bußgeld), taz.de (Versammlung), twitter.TschenPe (Zieht sich), youtube.com (Gucken!), abendblatt.de (Wissenschaft), wikipedia.org (Grundrecht der Versammlungsfreiheit) „Das schaue…

Guten Morgen: Alles halb so schlimm, oder? * Θ HAMBURG Viel Geld soll viel helfen: Die Bürgerschaft hat dem Senat mit temporärer Aufhebung der Schuldenbremse einstimmig erlaubt, 1,5 Milliarden Euro auszugeben, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise für Selbstständige und Unternehmen abzufedern. Ab 2025 sollen dann für zwanzig Jahre jährlich 75 Millionen Euro wieder zurückgeführt werden. Zur Rückvergütung hatte die Opposition aus CDU und Linken abweichende Meinungen. Der Bedarf für das Geld ist derweil da. Bislang wurden schon 40.000 potentielle Antragsteller auf Hilfsmittel des Hamburger Corona Schirms gezählt. Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD, Hansjörg Schmidt mahnte die Banken mit deutlichen Worten an, die Auszahlung der Gelder unbürokratisch zu unterstützen. Das sei noch nicht überall der Fall. ndr.de, mopo.de, twitter.ADressel „Vielen Dank!“ Finanzsenator Andreas Dressel bedankt sich bei der Bürgerschaft für das viele Geld, das indes gerade mal dem Äquivalent der geschätzten Baukosten einer halben Köhlbrand-Untertunnelung entspricht. Mit diesen Mitteln wäre die…

Guten Morgen: Schleswig-Holsteiner wissen sich zu benehmen. * hmpf.prust.april.1.transparenz * Θ HAMBURG Die Not ist groß: Schon 20.000 Anträge und 35.000 Registrierungen wurden bis Dienstagabend bei der Onlinebeantragung für Geldhilfe aus dem Hamburger Corona Schirm verzeichnet. Vor allem Solo-Selbstständige sahen sich indes vor Probleme gestellt, weil Steuernummern nicht passen wollten, die Ermittlung von Kosten unklar war und es nicht definiert ist, wie viel eigenes Geld ein Antragsteller noch besitzen darf, bevor er Hilfe legitim annehmen kann. Da ist das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens simpler, das viele nun als Antwort auf die Krise sehen. Die Bürgerschaft wird sich bald damit beschäftigen müssen, denn eine das Grundeinkommen unterstützende Volksinitiative hat die erforderlichen Unterschriften beigebracht. welt.de, ndr.de, twitter.HH_BWV, twitter.ADressel (Beantragen), sueddeutsche.de, expedition-grundeinkommen.de (Bedingungslos) „Haben sich die vielen Telefonkonferenzen doch gelohnt. Bilanz nach knapp einem Tag #CoronaSoforthilfeHH: Erste Zahlungen binnen 24h angewiesen rd. 35.000 registrierte Antragsteller. rd. 14.000 übermittelte Anträge rd. 200.000 Aufrufe pro…

Guten Morgen: Glückliche Senatoren. * Θ HAMBURG Besser anrufen: Die angekündigte Online-Plattform zum Beantragen der Liquiditätshilfen für die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise ist am späten Montagabend um 23.57 Uhr an den Start gegangen. Das Infotelefon soll dagegen schon vorher funktioniert haben. Derweil soll die Ärzte-Hotline 116 117 nicht mehr überlastet sein, was ein Grund dafür sein soll, dass es bei den geplanten Corona-Testzentren nicht recht vorangehen will. Die Gesundheitsbehörde hatte die Zentren für den Schnelltest angekündigt, allerdings hat die Kassenärztliche Vereinigung die Einrichtung des ersten Zentrums in Bergedorf ob des Telefons verhindert. Für überforderte Eltern wurde indes ein neue Hotline eingerichtet, um sich über die ungewohnte Kombination von Homeoffice, Kinder lernen und spielen auf engem Raum beklagen zu können. facebook.andreas.dressel, welt.de, ahojcp6mz.accounts.ondemand.com (Da gibt es Geld), mopo.de, abendblatt.de (Gesundheit), welt.de (Geduld) „Wichtiger Punkt, den wir in den FAQ nochmal aufgreifen wollen und werden!“ Bislang darf dürfen Unternehmer, die Hilfen nur…

Guten Morgen: Besser ruhig bleiben. Θ HAMBURG Corona-Hilfe kann ab sofort beantragt werden: An diesem Montagvormittag werden die Formulare zum Beantragen der Hilfsmittel der Stadt und des Bundes in Hamburg frei geschaltet. Die Stadt erwartet etwa 100.000 Anfragen von Freiberuflern, kleinen und großen Unternehmen, die schnelle Liquidität zur Bekämpfung des Umsatzausfalles durch die Krise begehren. Sofern die Server nicht überlastet werden und die Hilfe wirklich schnell kommt, wird das anerkennenswerte und zügig beschlossene Übergangsgeld dennoch nicht lange reichen. Finanzsenator Andreas Dressel verweist auch auf zusätzliche die Liquidität schonende Möglichkeiten wie Kurzarbeitergeld und steuerliche Stundungen hin. ifbhh.de, bundesfinanzministerium.de „Man muss an allen Enden ziehen, um aus dem Dreck wieder rauszukommen.“ Finanzsenator Andreas Dressel über angemessenes Verhalten in diesen schwierigen Tagen. mopo.de –Anzeige – Unternehmerische Solidarität heißt es derweil im M-POINT Netzwerk: Über 1.000 Selbständige und Unternehmer/-innen treffen sich zum Informationsaustausch und gegenseitigen Support, derzeit natürlich nur digital. Stützende Finanzmittel gegen akute…

Guten Morgen: Noch Ruhe vor dem Corona-Sturm. * Θ HAMBURG Helfen, Üben und Zeit überbrücken: Hamburg will zehn Corona-Patienten aus dem schlimm betroffenen Italien übernehmen. Auch weitere nördliche Bundesländer, mit Ausnahme von Schleswig-Holstein, nehmen lebensbedrohte Kranke auf. Die italienischen Patienten sollen im Asklepios-Klinikum in Harburg versorgt werden. Die erste Adresse für betroffene Hamburger soll hingegen das UKE sein, sodass die Kapazitäten in Harburg noch nicht benötigt werden. Neben der humanitären Hilfe dient die Aktion auch dazu, sich medizinisch besser auf die zahlreiche erwarteten Fälle in der nahen Zukunft einzustellen. Da die ItalienerInnen mindestens zehn Tage zur Heilung benötigen, darf unterstellt werden, dass die Behörden bis dahin von einer nicht allzu schwierigen Situation in Hamburg ausgehen. ndr.de, abendblatt.de, sueddeutsche.de „Das ist ein völliger Raum- und Zeitverlust.“ Die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank zum politischen Wirken in Zeiten der Coronakrise und warum Koalitionsgespräche zur Krisenzeit keinen Sinn machen. mopo.de, abendblatt.de –Anzeige – Offizielle…

Guten Morgen: In schweren Zeiten steht man zusammen, sagen die Hamburger. * Θ HAMBURG – Meinung – „Wenn es brennt, schleppen die einen Wassereimer, während andere aus der Brandschutzordnung zitieren!“ Sehr treffend kommentiert der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Hansjörg Schmidt eine Entscheidung des Hamburger Datenschützer Johannes Caspar. Damit jeder weiß, dass es ihn auch in diesen schwierigen Zeiten noch gibt, hat Caspar verfügt, dass Lehrer nicht mehr mit Skype, Zoom, Facetime, #younameit und allem was eben in dieser schwierigen Situation hilft, mit ihren Schülern kommunizieren dürfen. Alternativ soll eine in Hamburg programmierte Schulsoftware genutzt werden, die derweil Schwierigkeit mit dem Funktionieren hat.. twitter.hschmidt, twitter.joeranDE, abendblatt.de Pflegekräfte, Schutzkleidung und Beatmungsgeräte sind der Mangel: Das UKE sieht sich dennoch gut gerüstet für eine „Welle“ von Corona-Patienten, die ab Mitte April erwartet wird. Eine Knappheit gibt es neben der Schutzkleidung vor allem beim Pflegepersonal. Indes zeigt ein Aufruf der Gesundheitsbehörde gute Resultate, auf den sich etwa…

Guten Morgen: Hamburg nimmt sich in den virtuellen Arm des Hashtags. Θ HAMBURG – Leitartikelchen – Erster Corona-Toter in Hamburg: Ein 52-jähriger Geschäftsmann, der seinen Urlaub in St. Moritz verbracht hatte, starb am Sonntag in häuslicher Quarantäne. Der Fall ist rätselhaft. Der Mann soll laut NDR keine Vorerkrankungen gehabt haben, war vom Alter her kein Kandidat der Risikogruppe und wäre offensichtlich auf der Intensivstation eines Krankenhauses besser aufgehoben gewesen. Auf den Stationen werden mittlerweile 18 Patienten aus Hamburg und vier weitere Nicht-Hamburger betreut. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen soll recht stabil bei 150 Fällen am Tag liegen, wie Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer Stocks betonte, was bei der Fortschreibung der Frequenz bedeuten würde, dass in wenig mehr als zwanzig Jahren die prognostizierte erforderliche Durchdringung des Virus‘ in der Gesamtbevölkerung von etwa 65 Prozent erreicht wäre und die Kontaktsperren dann aufgehoben werden könnten. ndr.de, bild.de (Corona-Toter), quarks.de (Statistische Einschätzung), nytimes.com (So fand das Virus…

Guten Morgen: Corona im Westen. * Entschuldigung aus dem Norden. * Immunität in Mitte sowie im Süden und Osten. * Θ HAMBURG Corona Hot-Spot Altona: Im westlichen Bezirk liegt die Quote der mit dem Virus infizierten Menschen am höchsten. 60,1 Infizierte werden dort pro 100.000 Einwohner aktuell gezählt. Damit stellen die Altonaer etwa ein Viertel aller Hamburger Fälle. Auf dem zweiten Platz folgt der Bezirk Nord mit 23,3 Prozent. Das könnte die These stützen, dass sich die meisten Fälle auf eine Reise in Risikogebiete zurückführen lassen, für die man ja Zeit und Geld braucht. In Harburg sind nur 2,7 Prozent der infizierten Hamburger ansässig. Am Dienstag wird verkündet werden, dass mittlerweile 1.100 Hamburger infiziert sind, wenn sich die Zunahme der Fälle weiter auf dem Niveau der vergangenen Tagen bewegt. Das dürfte schon als erster, kleiner Erfolg im Kampf gegen die Verbreitung des Virus gewertet werden. facebook.jmwell, manager-magazin.de „Alleine aus der räumlichen…

Guten Morgen: Alles nicht gut. * Θ HAMBURG – Leitartikelchen – Zwei Jahre Corona-Krise: So lange könne das Virus unser Leben beeinflussen, schließt sich der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher den Prognosen der Experten an. Das bedeute allerdings nicht, dass alle aktuell beschlossenen Einschränkungen im zwischenmenschlichen Bereich solange gelten müssten. Ab Montag dürfen sich nur noch zwei HamburgerInnen in ihrer Freizeit etwas nahe sein. Die Knackpunkte der Entwicklung werden bald – abseits der Lage in den Krankenhäusern – die Universitäten, Schulen und Kitas werden. Die Vorstellung, dass Arbeit, ganztägige Kinderbetreuung und -beschulung von Eltern auf Sicht kombiniert werden können und die Lehre länger eingestellt wird, kann nicht funktionieren. Das wird auch den Bedürfnissen der Generation Z-minus-Eins nicht gerecht, die das am Ende alles wird reparieren müssen, was langfristig in Folge dieser zwei Jahren kaputt gehen wird. welt.de, ndr.de „Bitte geben Sie Ihre PIN ein! Ich träume schon von diesem Satz & muss…

Guten Morgen: Heute ist Frühlingsanfang. Auch das ist wichtig. * Θ HAMBURG – Leitartikelchen – Mal etwas durchgeatmet: Der Donnerstag präsentierte sich nach der Rede von Kanzlerin Angela Merkel zum Verhalten angesichts der Herausforderungen ob des Coronavirus` etwas entspannter als die Tage davor. Der Hamburger Senat zeigt viel Willen den Selbstständigen, den Sportvereinen sowie den kleinen, mittleren und großen Unternehmen, auch aus der Kultur, finanzielle Unterstützung angedeihen zu lassen. Die Vermieter merken, dass sie auch den bedrohten Unternehmen helfen müssen, denn Leerstand wird ihnen auch nicht nützen. Insgesamt wird in der Gesellschaft zur Solidarität mit den Unternehmen und der wirtschaftlich oder gesundheitlich Betroffenen aufgerufen. Die Zahl der Neuinfizierten in Hamburg stieg derweil um 92 Menschen, was zu viele sind, aber immerhin etwas weniger als am Tag davor. Und auch an den Börsen kehrte zumindest für diesen Tag etwas Ruhe ein. „Das geht ja auch online.“ Der scheidende Vizepräses der Handelskammer,…

Guten Morgen: Wahren Sie Distanz! * Θ HAMBURG Es ist ernst! Nach den mahnenden Worten der in Hamburg geborenen Kanzlerin Angela Merkel sollten HamburgerInnen nun noch konsequenter Abstand halten, um die Verbreitung des Coronavirus` zu verlangsamen. Deswegen werden die Hamburger Schulen nun bis zum 19. April geschlossen bleiben. Dann enden die Osterferien der anderen Länder und die Lage wird neu bewertet werden. Auch Kitas werden wohl länger geschlossen bleiben. Indes signalisieren die Bildungs- und Betreuungseinrichtungen verhalten, dass man die Kriterien für die Notfallbetreuung nicht zu hoch ansetzen werde, denn auch die nun beschäftigungslosen ErzieherInnen haben Job-Ängste. In den derweil boomenden Hamburger Ladenlokalen der Grundversorgung wird es zunehmend neue Regelungen zur Abstandswahrung geben. Für ältere Menschen werden Sondereinkaufszeiten eingerichtet. spiegel.de (Merkel), facebook.NicoLumma, facebook.sylvia.canel (Schulen), bild.de (Senioren) „Ich habs geschafft, nicht zu heulen, bis die Nachbarn um 19h alle die Fenster zum Hof aufgemacht haben um „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen.“ Die…

Guten Morgen: Da kommt viel Unangenehmes auf uns Hamburger und den Rest der Welt zu. * Aber am Ende wird alles gut! * Bestimmt! * Θ HAMBURG Bürgermeister mahnt: Einige Hamburger seien bei der Corona-Krise noch zu unbesorgt, sorgt sich Peter Tschentscher. Aktuell sei keine Ausgangssperre geplant, was sich allerdings noch ändern könnte, wenn die Sorglosigkeit anhalte. 52 neue Infizierte wurden am Dienstag vermeldet. Zehn Kranke werden derzeit im Krankenhaus betreut. Sechs davon liegen auf einer Intensivstation. Da diese Zahlen absehbar schnell steigen werden, gibt es nun Beschlüsse im Bund, zusätzliche Kapazitäten in ohnehin geschlossenen Hamburger Hotels oder mit Plätzen auf Messegeländen zu schaffen. Die Hamburger Schulen und Kitas werden wohl länger geschlossen bleiben, als bislang geplant; es wird anscheinend der 19. April ins Visier genommen. Immerhin zeigen sich die systemrelevanten Eltern in der Unterzahl. Nur fünf Prozent der Kita-Kinder werden weiterhin betreut. welt.de, abendblatt.de, ndr.de „Das ist Ihr Helmut-Schmidt-Moment.“…

Guten Morgen: Nun ist wohl Disziplin gefordert: Bislang oftmals renitente Osterfeuer an der Elbe sind schon mal abgesagt. * Tara hat derweil ihre erste FaceTime Klavierstunde. * Kauft Klopapier! * Θ HAMBURG Deutschland macht dicht: Es kommt zu weiteren Einschnitten im öffentlichen Leben, um die Ausbreitung des Coronavirus‘ zu verlangsamen. So werden auch in Hamburg alle Geschäfte geschlossen, die nicht der Grundversorgung der Bürger dienen. Supermärkte, Banken, Tankstellen, Apotheken und ähnliches werden geöffnet bleiben. Es wird allerdings distanzwahrende Regeln für das Betreten der Geschäfte geben. Die Verkaufsstätten sollen dann indes auch Sonntags öffnen dürfen. Des Weiteren werden Restaurants um 18 Uhr schließen müssen. Auch die Nutzung von Spielplätzen wird in Teilen der Republik untersagt. Touristische Reisen in das In- oder Ausland sollen unterbleiben. bundesregierung.de, spiegel.de „Gerade weil die nächsten Wochen und Monate unsere Stadt vor besondere Herausforderungen stellen, bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, die Anordnungen der Behörden ernst zu nehmen…

Guten Morgen: Hamburg ist besonders vom Coronavirus betroffen und ergreift schärfere Maßnahmen. * Θ HAMBURG Hamburg hat die meisten Corona-Fälle: 8,6 HamburgerInnen pro 100.000 Einwohnern sind schon betroffen. Im Bund liegt der Durchschnitt unter fünf Fällen. Die Dynamik entstand erst in den letzten Tagen. Es wird in den kommenden Stunden mit einer weiteren starken Zunahme gerechnet, die den Rückkehrern aus den Schulferien zugerechnet wird, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben. Um die Ausbreitung des Virus‘ zu verlangsamen, hat der Senat nach den Schließungen von Schulen und Kitas nun auch alle weiteren Orte der bürgerlichen Begegnung als unzugängig erklärt. Immerhin ist es im Gegensatz zur Situation in Italien noch erlaubt, sich im Freien aufzuhalten und sich im Kreis von bis zu 100 Menschen privat zu treffen. In Österreich liegt die Grenze derweil bei fünf Kontaktpersonen. twitter.OlafGersemann (Corona-Zahl), ndr.de, welt.de (Maßnahmen), t-online.de (Risikogebiet Ischgl) „Gemeinsam gegen Corona.“ Bürgermeister Peter Tschentscher schwört die…

Guten Morgen: Hamburg, Europa, Welt, wir haben eine Herausforderung. * Θ HAMBURG Eine außergewöhnliche Situation: So beschrieb Kanzlerin Angela Merkel an der Seite von Bürgermeister Peter Tschentscher nach abendlichen Beratungen in Berlin die derzeitige Lage in Deutschland und eigentlich auch weltweit. So sollen alle sozialen Kontakte, die nicht dringend erforderlich sind, in den kommenden Wochen unterbleiben. Die Krankenhäuser werden alle nicht lebensbedrohenden Operationen verschieben, um Kapazitäten für Corona-Patienten zu schaffen. Es ist davon auszugehen, dass die Hamburger Schulen und Kitas ab Montag für vorerst vier Wochen geschlossen sein werden. Allerdings soll dann dafür Sorge getragen werden, dass Kinder von Eltern, deren Wirken für den Erhalt der Gesellschaft, wie wir sie bislang kannten, benötigt wird, eine organisierte Betreuung erhalten. welt.de, spiegel.de, twitter.cyzen „Das ist eine Bewährungsprobe für unsere Gesellschaft.“ „Der Kampf gegen die Krise kann unsere Gesellschaft auch schnell in kurzer Zeit weiter bringen, wenn sie denn Solidarität erzeugt“ – Diese…

Guten Morgen: Senat sucht noch nach Corona-Beauftragten. * Θ HAMBURG – Meinung – Das wird nicht reichen, Herr Bürgermeister! Hamburg hat sich nun, wie andere Bundesländer auch, entschlossen, Veranstaltungen ab 1.000 Zuschauern bis zum 30. April zu untersagen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen. Es ist nachvollziehbar, wenn nun etwa das Mehr-Theater aus wirtschaftlichen Gründen die Kapazität von 1.700 Zuschauern für die Aufführung von Harry Potter-Geschichten auf 1.000 Besucher reduziert und die begründbare Schlappe im Businessplan für die Kreditgeber dokumentiert. Die Pandemie wird das indes nicht wirklich verlangsamen. Am Donnerstag wollen die staatlichen Bühnen entscheiden, wie sie mit der Anordnung umgehen. In Wahrheit will da aber auch niemand zur Zeit mehr hin. Um die Verbreitung des Corona-Virus auf der Zeitachse einzuschränken, bedarf es nach Ansicht von Experten derweil deutlich größerer Einschränkungen des sozialen Lebens an Schulen, Unis, Geschäften wie die Beispiele in China, Italien, Dänemark, Ungarn oder sonstwo auf der…

Guten Morgen: Es kommen jetzt sehr schnell sehr herausfordernde Zeiten auf Hamburg zu, in denen sich zeigen wird, wer welche Haltung haben wird. * Wir beginnen mit dem Chef der Elbphilharmonie und Hobby-Virologen, Christoph Lieben-Seutter. * Θ HAMBURG – Meinung – Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien! Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks irritierte die Medien, weil sie bei der Landespressekonferenz am Dienstagmittag nicht wusste, dass seit Montagabend ganz Italien ob des Corona-Virus zur Sperrzone erklärt worden war. Sie musste sich das von Journalisten erzählen lassen. Da darf man schon zunehmend Sorge empfinden, ob die amtsmüde Senatorin und ihr Stab die größte Krise der Neuzeit noch im Griff haben wollen. Während rund um Hamburg alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen abgesagt werden – in Berlin schließen gleich auch die Theater – weil es helfen könnte, die Verbreitung des Virus zu stoppen, schwurbelt sich Prüfer-Storcks weiter ihre eigene Einschätzung des Nichthandelns zurecht. Man müsse…

Guten Morgen: Händewaschen ist schön, gut und wichtig, aber HamburgerInnen erwarten jetzt klare Entscheidungen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Virus. * Θ HAMBURG SPD hat die Wahl: Am Dienstagabend soll der Landesvorstand entscheiden, ob die Koalitionsverhandlungen mit den Grünen oder der CDU geführt werden. Mit der Delegation der Christdemokraten hatten sich die Verhandlungsführer der SPD am Montagmorgen getroffen. Die Gespräche seien gut gewesen, betonten Bürgermeister Peter Tschentscher und CDU-Parteivorsitzender Roland Heintze, die sich besonders bei der Wirtschafts- und Finanzpolitik gut verstehen. Am Nachmittag wurden dann die Gespräche mit den Grünen fortgesetzt. Die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank hat dabei kein Problem vernommen, das sich nicht am Verhandlungstisch lösen ließe. ndr.de, bild.de „Das sind die vorgeschriebenen 1,5 Meter.“ Die SPD-Vorsitzende Melanie Leonhard erklärt auf coronale Weise die Distanzen einer weiteren rot-grünen Koalition. abendblatt.de Militär ist auch machtlos: Die Führungsakademie der Bundeswehr in Blankenese schließt vorläufig den Betrieb. Dort soll es einen Fall…

Guten Morgen: Senat unter Druck. * Flasche in der HafenCity. * Mopo-Verleger will alles besser machen. * Θ HAMBURG Druck auf Gesundheitsbehörde nimmt zu: In dieser Woche wird sich wohl entscheiden, wie das soziale Leben der HamburgerInnen in den kommenden Monaten verlaufen wird. Gesundheitsminister Jens Spahn hat die Absage von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Menschen gefordert. Die Hamburger Behörde setzt derweil auf Einzelfall-Entscheidungen. Das kann gesundheitliche und politische Folgen haben, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass feuchte Konzerte mit 13.000 Teilnehmern wie das von Deichkind, besser untersagt hätten werden sollen, weil man den Empfehlungen vieler Experten nicht gefolgt ist. Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks ist derweil nur auf Abruf in der Verantwortung. Wer ihr folgen wird, ist offen. Immerhin kann die oder der NachfolgerIn sich darauf berufen, diese Entscheidung nicht getroffen zu haben. welt.de (Empfehlung), rki.de (Regeln für Veranstaltungen), welt.de (Auf Zeit spielen), mopo.de (Deichkind), turi2.de (Apple fordert alle Mitarbeiter auf, von…

Guten Morgen: CDU will Momentum nutzen. * Handelskammer motzt zum Schluss. * Zeitpunkt zur PKW-Auslieferung gekommen. * Zeit Gutes zu tun. * Alter Nazi-Scherge wird jetzt von USA ausgewiesen. * Θ HAMBURG Wenig Prozente, aber viel Personal: Am Montagvormittag sondiert die SPD mit der CDU die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen. Während die SPD mit drei Verhandlungsführern am Tisch sitzt, kommen die Christdemokraten zu viert. Trotz Kritik der Jungen Union wird Spitzenkandidat Marcus Weinberg an der Sitzung teilnehmen. Dennis Thering ersetzt den wohl scheidenden Fraktionsvorsitzenden André Trepoll und als Frau soll Anke Frieling mehr Verantwortung bekommen. Parteichef Roland Heintze vervollständigt das Quartett. Am Nachmittag kommen dann schon wieder drei Grüne zum zweiten Gespräch mit den Genossen. welt.de, mopo.de „Er kennt die Themen der Stadt wie kein Zweiter in der CDU.“ Auch CDU-Grande Ole von Beust steht wieder hinter Marcus Weinberg. abendblatt.de –Anzeige– Das Festival für das Digitale Universum: Endlich ist es soweit:…

Guten Morgen: Letzter Tag: Kammerrebellen an der Macht. * Ist Ole von Beust noch wirklich bei Sinnen? * Hoffen auf Zauber von Harry Potter. * Θ HAMBURG Rebellen sagen tschüs: Das Plenum der Handelskammer findet sich am Donnerstag zum Finale in dieser Besetzung am langen Tisch am Adolphsplatz ein. Der amtierende Vize-Präses André Mücke wird die Sitzung der 58 Mitglieder zum letzten Mal leiten. Mücke, dessen Wirken durchaus auch von der traditionellen Wirtschaft geschätzt wurde, wird wie fast alle aktuellen Plenarier nicht mehr im neuen Plenum sitzen. Mit dem Versprechen die Kammerbeiträge abzuschaffen waren die Rebellen vor drei Jahren in die Kammer eingezogen und haben vieles, davon auch manches sinnvolles, disruptiert. Das Versprechen wurde indes nicht eingelöst. Nun übernimmt wieder das Netzwerk der damals tumben und überraschten Hamburger Wirtschaft, der diese Phase nun neue integrierende Kraft einhaucht haben möge. twitter.hkhamburg „Der Robespierre der Handelskammer.“ Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. *Hach* Danke liebe Kammer…

Guten Morgen: Linke in Aufregung. * Universität Hamburg schürt Panik. * Touristiker haben Muffensausen. * In Wedel fiel ein Stein um. * Θ HAMBURG Aussage zu Cum-Ex: Bundesfinanzminister Olaf Scholz muss sich am Mittwoch auch den Fragen des Hamburger Linken-Abgeordneten Fabio de Masi im Finanzausschuss des Bundestages stellen. Nach Berichten des NDR und der Zeit war der Eindruck entstanden, als hätten Olaf Scholz als Hamburger Bürgermeister und sein damaliger Finanzsenator Peter Tschentscher, dem Bankhaus Warburg geholfen, mutmaßlich ergaunerte Steuererstattungen in Höhe von 47 Millionen Euro nicht zurückzahlen zu müssen. Die Berichterstattung hatte für viel Wirbel im Bürgerschaftswahlkampf gesorgt und das Verhältnis zwischen den Koalitionspartnern im Senat strapaziert. Die SPD war nicht amüsiert, dass sich die Grünen dabei auf die Seite der Zweifler an der Rechtschaffenheit der Genossen geschlagen hatten. twitter.FabioDeMasi, ndr.de „Hat es auch persönliche Treffen von Peter Tschentscher und der Warburg Bank gegeben?“ Auch der Hamburger Linken-Abgeordnete Fabio de…

Guten Morgen: Corona, wie vom Klima geschickt. * Europa macht so keinen Sinn. * Θ HAMBURG Öffentliches Leben wird ein anderes: Der Hamburger DAX-Konzern Beiersdorf hat am Montag bekannt gegeben, seine Bilanzpressekonferenz aus Sorge vor einer Übertragung des Corona-Virus nicht als Präsenzveranstaltung durchzuführen. Wenn da hundert Leute zusammengekommen wären, wären es sehr viele gewesen. Es werden zudem immer mehr Messen abgesagt. So wird sich das Hamburger Handwerk nicht auf der Messe Internationales Handwerk in München zeigen können. Das Treffen der 100.000 Besucher sei zu gefährlich, haben die Behörden entschieden. Bei der Digital Messe Online Marketing Rockstars in Hamburg sind es immerhin bis zu 50.000 Besucher, die wie bei einem HSV-Heimspiel auch, erwartet werden. Und ob die erwartete Million der Besucher des Hafengeburtstags wirklich zusammenkommen wird, muss sich auch noch zeigen. welt.de (Beiersdorf), abendblatt.de (Messe), facebook.OnlineMarketingRockstars (OMR) „Häufig Hände waschen, Händeschütteln und Gesichtskontakt vermeiden.“ Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks wird am Dienstag bei…

Guten Morgen: Hormone schaden schwarzer Partei. * Hort des Automobilen irritiert grüne Partei. * Horch wer da ruft. * Θ HAMBURG – Meinung – Schlechte Erziehung: Die Junge Union tritt gegen ihren Spitzenkandidaten bei den Bürgerschaftswahlen, Marcus Weinberg, nach. Der solle an möglichen Koalitionsgesprächen mit der SPD nicht teilnehmen, weil er ja nicht mal die Inhalte der CDU im Wahlkampf habe transportieren können, erklärt Junge Union-Chef Philipp Heißner. Den juvenilen Worthelden hatten die Hamburger dankenswerterweise schon am vergangenen Sonntag aus der Bürgerschaft abgewählt. Politische Beobachter sind entsetzt über den Stil und die Werteorientierung der Jungen Christen. Die Sozialdemokraten – so wohlmeinende Stimmen – sollten es sich reiflich überlegen, ob sie mit den aus der Zeit gefallenden testosterongesteuerten Flegeln, von denen es dort auch einige Ältere gibt, wirklich in Verhandlungen treten wollen. abendblatt.de, mcusercontent.com, facebook.jmwell „Aber, so ist das scheinbar üblich bei der CDU: Wer am Boden liegt, auf dem kann…

Guten Morgen: Das Virus ist in Hamburg angekommen. * Da kommen spannende Zeiten auf die moderne Welt zu. * Θ HAMBURG Das Corona-Virus ist in Hamburg angekommen: Ein Mitarbeiter des UKE ist am Donnerstagabend positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden. Der Mann hatte zuvor in Italien geurlaubt. Er ist stabil und wird isoliert, während man prüft, wen er zuvor privat und als Angestellter der Klinik kontaktiert hatte. Die identifizierten Kontaktpersonen kommen dann für 14 Tage in eine Quarantäne des UKE oder verbleiben bei wenig Beschwerden in ihrer Umgebung. Bislang wird der Stadtteil Eppendorf noch nicht abgeriegelt. welt.de, abendblatt.de –Anzeige– Als Unternehmer*in haben Sie schon genug zu tun – da sollten Sie Ihre wertvolle Zeit nicht auch noch mit der Suche nach effektiven, aufmerksamkeitsstarken Präsentationsmöglichkeiten verschwenden. Das Unternehmernetzwerk M-POINT mit seinen annähernd 1.000 Mitgliedern hält für Sie nicht nur ein kostenfreies Business-Profil bereit, sondern bietet Ihnen auch einen Gratiseintrag auf dem…

Guten Morgen: Innovative Kultur fordert Bestand. * Neuer Staatsrat für Tourismus gefordert. * Fernwärme hat neue alte Ideen. * Altes Puan Klent hat Zukunft. * Neuer Chefredakteur für alte Mopo. * Θ HAMBURG Grüne wollen mehr: Die Partei hat am Mittwochabend bei einer Mitgliederversammlung das gute Abschneiden bei den Bürgerschaftswahlen besprochen und auch gefeiert. Mit 24,2 Prozent der Stimmen im Rücken fordern die Grünen nun mehr Einfluss und Posten in einer neuen rot-grünen Koalition. Ob es dazu kommen kann, wird ab Freitag besprochen, wenn Landesvorsitzende, Spitzenkandidaten und Fraktionschefs zusammenfinden. Nach einigen Verwerfungen im Wahlkampf soll nun wieder der sachliche Austausch von Positionen im Vordergrund stehen. Die Grünen streben zwei zusätzliche Sitze im Senat an und es sollte der Stuhl des Verkehrssenators für Anjes Tjarks darunter sein ndr.de, abendblatt.de „Deutlich, deutlich grüner.“ Katharina Fegebank visioniert über das Hamburg von morgen abendblatt.de „es gibt 2 mögliche koalitionspartner. mit beiden sondieren, danach mit einem koalitionsverhandlungen führen. man…

Guten Morgen: Hafenwirtschaft ist satt und ohne Perspektive, aber es wäre schon schön und wichtig, wenn der neue Senat keine Cyclassics-Radler mehr über den Köhlbrand rollen lässt. * Θ HAMBURG Grüne können nicht rechnen: Bei Twitter feiern sich die stark gewachsenen Grünen, dass sie nun 22 Frauen in der neuen Fraktion gezählt haben. Mithin seien zwei Drittel der 33 AbgeordnetInnnen weiblich. Die DatenjournalistInnen des Hamburger Tagesjournals können allerdings –zumindest dem GenderInnen normalen Augenschein nach- nur 21 Frauen identifizieren. Die RechenschwächInne könnte der SPD helfen. Zum einen ist nun klar, dass die wichtige Finanzbehörde bei den Genossen bleibt und die SPD könnte den Grünen im neuen Senat vier Posten geben, aber fest behaupten, dass es fünf seien. Ein Ressort ist derweil zum Verteilen frei geworden. Die 63-jährige Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks will dem neuen Senat nicht mehr angehören. Die auch in der Bundespolitik angesehene Politikerin beendet ihre Karriere. twitter.GRUENE_Hamburg, Adlerauge, ndr.de, ndr.de (Grüne), ndr.de…

Guten Morgen: Die Mitte darbt. * Θ HAMBURG FDP und Marcus Weinberg nicht in der Hamburgischen Bürgerschaft: Die Liberalen erreichen 4,9 Prozent der Stimmen und sind nicht mehr in der Bürgerschaft vertreten. Allerdings hat die Spitzenkandidatin Anna von Treuenfels in ihrem Wahlkreis Blankenese ein Direktmandat erzielt. Die CDU erringt für 11,2 Prozent 15 Sitze, die alle von Direktkandidaten besetzt werden, was bedeutet, dass Spitzenkandidat Marcus Weinberg nicht in das Parlament einziehen wird. Die CDU steht nun vor einem Scherbenhaufen und muss sich programmatisch und personell wieder mal neu aufstellen. Schnell entscheiden müssen sich die Christdemokraten, ob sie für Sondierungsgespräche zu einer Koalition mit der SPD zur Verfügung stehen. Da gibt es wohl unterschiedliche Ansichten, ob das schlechte Wahlergebnis auch einen Regierungsauftrag beinhalten kann. welt.de, abendblatt.de, hamburg1.de (FDP), ndr.de, welt.de (CDU) „Jetzt warte ich erstmal auf amtliche Endergebnisse, bevor ich überhaupt noch sowas kommentiere.“ Die Kämpferin für die liberale Sache, Anna von…

Guten Morgen: Öffentlich-Rechtliche Sender sind die eigentlichen Verlierer der Wahl in Hamburg. * Θ HAMBURG Votum für Rot-Grün: Die SPD unter der Führung von Bürgermeister Peter Tschentscher wird mit 39,1 Prozent bei der Bürgerschaftswahl stärkste Partei und gibt auch der SPD im Bund wieder Hoffnung. Die Grünen erreichen mit 24,1 Prozent die Verdoppelung des Ergebnisses von 2015, aber Katharina Fegebank wird nicht erste Bürgermeisterin. Das Ergebnis zeige allerdings, dass die Bürger eine Fortsetzung der rot-grünen Koalition mit mehr Verantwortung für Grüne und damit auch weniger SPD-Senatoren wünschten, kommentiert Fegebank sinngemäß. Tschentscher hingegen kokettiert noch ein wenig mit einer Koalition mit der angeschlagenen CDU. wahlen-hamburg.de (Ergebnis), welt.de (SPD), welt.de (Grüne) „Den größten Streit hatten die darüber, wer von wem abschreibt.“ CDU-Fraktionschef André Trepoll geht indes von der Fortsetzung des rot-grünen Bündnisses aus. youtube.abendblatt.de „Auch auf diesem Wege noch mal meinen herzlichen Glückwunsch an Peter Tschentscher und die SPD Hamburg zu Eurem starken Wahlergebnis!…

Guten Morgen: Hohe Zustimmung für SPD. * Hohe Wahlbeteiligung hilft gegen Faschismus. * Hohe Teilnehmerzahlen bei Klimademo erwartet. * Θ HAMBURG Alle zusammen gegen den Faschismus! Das dachten sich 600 Teilnehmer einer Kundgebung vor dem Rathaus, die den Opfern des mutmaßlich rechtsextremen und rassistischen Terrors in Hanau die Ehre erwiesen. Darunter waren hochrangige Politiker aller Parteien aus Stadt und Bund, die dafür ihre finalen Wahlkampfpartys vor der Bürgerschaftswahl abgesagt hatten. Nur die AfD, der ein Anteil an der zunehmenden rechten Gewalt zugerechnet wird, war nicht anwesend – Das skandierten dann später am Abend etwa 3.000 Menschen, die vor der AfD-Zentrale demonstrierten und anschließend zur Schanze zogen. – Das kann man sich im Kopf ausrechnen: Je mehr WählerInnen gegen den Faschismus am Sonntag ihre Stimme an der Wahlurne abgeben, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die AfD in Hamburg weniger als fünf Prozent erreicht. ndr.de, bild.de, hamburg1.de, facebook.jmwell, twitter.MenscHHmeier, welt.de –…

Guten Morgen: Heute pustet die Hamburger Politik noch einmal durch, bevor das lange Wahlwochenende bevorsteht und die Aufmerksamkeit des Tages richtet sich auf das Ergebnis der Wahlen zum Handelskammerplenum, das ab Mittag verkündet werden soll. * Θ HAMBURG Die einen sagen so…: Während für die SPD, ihr Umfeld sowie Abendblatt, Bild und Welt die vermeintliche Cum-Ex-Affäre spätestens nach der Erklärung des Leiters der Hamburger Steuerverwaltung, Ernst Stoll, alles richtig gemacht zu haben, erledigt ist, wollen der Grüne Koalitionspartner, die Opposition und der NDR nicht lockerlassen. Zudem hat ein neuer Bericht des Handelsblattes die Spekulationen aufleben lassen. Die Warburg-Beteiligung Vigor, die vor allem der vom erinnerungsschwachen SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs geführten SPD in Mitte – ausschließlich im umstrittenen Jahr 2017 – die für einen Kreisverband ungewöhnliche hohe Spende hat zukommen lassen, soll selber Cum-Ex-Geschäfte abgewickelt und davon profitiert haben. abendblatt.de, bild.de, welt.de, hamburg.de, facebook.wolfgang.rose. (Die einen), handelsblatt.com, ndr.de, freitag.de (Die anderen) „Vermeintliche…

Guten Morgen: Läuft bei der SPD. * Stopp im Autohaus. * Langsamer Fahren in Ottensen. * Θ HAMBURG „Zurückhaltendes Verhalten“: So beschrieb der Warburg-Banker Christian Olearius die Reaktion des damaligen Bürgermeisters nachdem er Olaf Scholz über die Steuerprobleme der CumEx-Vorfälle informiert hatte. Diese bislang nicht bekannte Nuance aus den beschlagnahmten Tagebüchern darf eher als Entlastung von Scholz interpretiert werden, dem Teile der Opposition unterstellen, mit seinem damaligen Finanzsenator Peter Tschentscher die Steuerbehörde beeinflusst zu haben, um 47 Millionen Euro Steuern nicht von der Bank einzufordern. Zudem sind der WELT neue Dokumente zugespielt worden, die Bank, Finanzbehörde und die SPD entlasten sollen. Der Senat hat indes den Ruf nach Aufklärung aufgenommen und will nun die Bank bitten, das Steuergeheimnis aufheben zu dürfen, was nach Gesetzeslage allerdings gar nicht nötig wäre. abendblatt.de (Tagebuch eines Bankers), welt.de (Entlastende Dokumente), facebook.aram.ockert (Entlastende Dokumente entlasten gar nicht), welt.de (Steuergeheimnis), dejure.org (Gesetzeslage), facebook.aram.ockert (Insgesamt abweichende Meinung)…

Guten Morgen: Linke drehen durch. * Die Mitte stellt sich auch manches Bein. * Planet Pluto will mehr Rechte. * Θ HAMBURG Organisierte Kriminalität oder Wahlkampfgetöse? Die Ansichten sind divers, was die Einordnung der vermeintlichen Cum-Ex-Kungelei zwischen der Hamburger SPD und der Warburg Bank angeht. Zum Aufreger  und Prozentebeweger abseits der Politiker-Medien-Kaste scheint das Thema indes in den letzten Tagen des Wahlkampfes nicht zu taugen, nimmt man die Zahl der Besucher der Linken-Demonstration am Montagabend zum Maßstab. Nur etwa 100 Empörte hatten sich vor der von der SPD geführten Finanzbehörde zum Lauschen linker Logik eingefunden, weswegen auf den geplanten Demonstrationszug zu den – mutmaßlichen – bis sich die Hinweise des Gerichts verdichten – möglicherweise – wirklich kriminellen Steuerbetrügern in der Belegschaft der Warburg Bank verzichtet wurde. welt.de, ndr.de, abendblatt.de, hamburg1.de „Vor diesem Hintergrund erwarten wir, dass die SPD eine Sondersitzung des Haushaltsausschusses vor der Bürgerschaftswahl möglich macht.“ Der Grüne Koalitionspartner hofft…

Guten Morgen: Hamburg wundert sich über den nicht vorhandenen Kampf der hiesigen Sozialdemokratie beim größten Steuerskandal der Bundesrepublik gegen mutmaßlich kriminelle Eigentümer einer Hanseatischen Privatbank.* Θ HAMBURG Wir waren es nicht – Es war die Deutsche Bank: So lautet die Verteidigungslinie der Warburg Bank zu den Vorwürfen, die Bank habe 2017 von der Untätigkeit der Hamburger Finanzbehörde profitiert und 47 Millionen Euro nicht zahlen müssen. Zudem betonen die Bank-Gesellschafter, niemals unredliche Forderungen an die Politik gestellt zu haben. Die Einlassungen der Privatbanker, die wohl bis zu 200 Millionen Euro der bei CumEx-Geschäften erschlichene Steuergelder zurückzahlen müssen, findet der ehemalige Verdi-Chef und noch SPD-Abgeordnete der Bürgerschaft Wolfgang Rose total plausibel und teilt das Statement gerne auf seiner Facebook-Seite. Das verwundert nicht nur Linke, die derweil am Montagabend zur Demo vor der Finanzbehörde und der Warburg Bank bitten. faz.net (Warburg), zeit.de (Deutsche Bank), facebook.wolfgang.rose, facebook.aram.ockert (Reaktionen im Netz), facebook.events (Demo) „Mit Herrn Olearius…